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Information und Diskussion am Welt-Diabetestag

07.11.2016 Gesundheit
Aus Anlass des Welt-Diabetestages laden die Diabetiker Baden-Württemberg (DBW) und die AG Diabetes in Baden-Württemberg (ADBW) gemeinsam am Montag, 14. November, von 18 bis 20 Uhr im Großen Sitzungssaal, drittes Obergeschoss des Rathauses, zu einem Informations- und Diskussionsabend ein.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, denen das Thema "Diabetes in Baden-Württemberg" am Herzen liegt, ob selbst oder indirekt durch eine Diabeteserkrankung in der Familie oder im Bekanntenkreis betroffen.

Zu Beginn spricht Staatssekretärin Bärbl Mielich über die Pläne der neuen Landesregierung in Bezug auf Prävention und Versorgung von Menschen mit Diabetes. In den vergangenen beiden Legislaturperioden ist die Einrichtung des Landesbeirates Diabetes beim Sozialministerium, die Verabschiedung des "Maßnahmenplanes Typ-2-Diabetes und Gestationsdiabetes", sowie die Bearbeitung des Themas in den Kommunalen Gesundheitskonferenzen erreicht worden.

Anschließend kommen Betroffene zu Wort: W
elche Wünsche und Forderungen haben Menschen mit Diabetes in Baden-Württemberg an die Politik?

Bedrohung und Herausforderung Diabetes in Zukunft besser meistern

Prof. Bernhard Kulzer vom Diabeteszentrum in Bad Mergentheim stellt moderne Konzepte der Diabetes-Prävention vor: Wie können Menschen mit Diabetesrisiko, unterstützt von Ärzten, Beratern, Ernährungs- und Bewegungsfachkräften, Krankenkassen und öffentlichen Institutionen, den Ausbruch der Erkrankung verhindern? Wie lässt sich erreichen, dass in Zukunft weniger und nicht mehr Menschen in Baden-Württemberg neu an Diabetes erkranken?

Prof. Ralf Lobmann vom Klinikum Stuttgart zeigt neue Wege in der Diagnostik und Therapie des "diabetisches Fußsyndroms" auf. Diabetes schädigt Blutgefäße und Nerven, besonders gefährdet sind dabei die Füße. Das "diabetische Fußsyndrom" gilt es, früh, konsequent und kompetent zu behandeln, um schlimme Folgen wie eine Amputation zu vermeiden.

Zum Abschluss gibt es eine Diskussion mit Vertretern der politischen Parteien im Landtag, Betroffenen, Ärzten und Psychologen. Welche Rahmenbedingungen muss die Politik schaffen und wie kann jeder einzelne dazu beitragen, dass Baden-Württemberg die Bedrohung und Herausforderung der Diabeteserkrankung in Zukunft besser meistern kann?

Prof. Jochen Seufert aus Freiburg moderiert. Alle Zuhörer sind eingeladen, sich an dieser Diskussion aktiv zu beteiligen.