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Bürgermeisterin Fezer hat den sanierten Klassenbau der Max-Eyth-Schule seiner Bestimmung übergeben

11.11.2016 Aktuelles
Den sanierten Klassenbau im Gebäude A der Max-Eyth-Schule hat die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, am Freitag, 11. November, in der Max-Eyth-Schule, Fritz-Elsas-Str. 29, seiner Bestimmung übergeben.

"Die Schulgemeinde der Max-Eyth-Schule hat Grund zur Freude und zum Feiern, denn die größten Baumängel am Klassenbau, die über einen langen Zeitraum sichtbar und spürbar waren, konnten während der letzten beiden Jahre im Rahmen des zweiten Schulsanierungsprogramms behoben werden", begrüßte Fezer die Festgemeinde.
 
Bürgermeisterin Isabel Fezer hat sich gemeinsam mit Rektorin Anne Gsell die frisch sanierten Räume der Max-Eyth-Schule angesehen.Bürgermeisterin Isabel Fezer (links) hat sich gemeinsam mit Rektorin Anne Gsell die frisch sanierten Räume der Max-Eyth-Schule angesehen. Foto: Thomas Hörner/Kraufmann

Gebäude wurde in den Rohbauzustand versetzt

Die Generalsanierung war notwendig geworden, weil eine Vielzahl verschiedener Sanierungsaufgaben anstand. Der gravierendste Mangel waren die maroden baufälligen und undichten Fenster. Im Zuge der energetischen Sanierung wurde eine neue Lüftungsanlage eingebaut und die gesamte Technik erneuert.

Das Gebäude wurde in den Rohbauzustand versetzt, es verfügt nun über fünf neue naturwissenschaftliche Fachräume, sechs neue EDV-Räume und neue Verwaltungsräume mit Brandschutz und Sprachalarmierung. Die technische Einrichtung der Klassenzimmer mit Beamern und elektronischen Medien entspricht den höchsten Anforderungen an zeitgemäßem Unterricht.

Im Gebäude C wurden Dach, Werkstätten und Sanitärräume in kleineren Bauabschnitten während des laufenden Betriebs saniert. Die neuen Werkstätten sind für die gewerbliche Schule für Metalltechnik ein wichtiger Standortfaktor. Die Schule ist für die Ausbildungsbetriebe nun wieder ein attraktiver Partner, um qualifizierten Berufsnachwuchs auszubilden.

Sanierung aller Gebäudeteile voraussichtlich 2018 abgeschlossen

Für die Dauer der Sanierung musste die Schule mit großen Einschränkungen zurechtkommen. Ein Teil der Schulgemeinde war ausgelagert in das Gebäude der ehemaligen Hauswirtschaftlichen Schule Ost am Stöckach. Ein anderer Teil konnte die Interims-Container im Schulhof nutzen, und im Bauteil D, Außenstelle der Max-Eyth-Schule im Treffpunkt-Rotebühlplatz, waren die Lehrerräume untergebracht. Am Ende der Sommerferien ist die Schule wieder an ihren angestammten Ort zurückgezogen.

Die Sanierung des Gebäudes A kostete rund 12,6 Millionen Euro. Für die Sanierung aller Gebäudeteile stehen zirka 20 Millionen Euro bereit, diese wird voraussichtlich 2018 abgeschlossen sein. 

Bauherr ist das Schulverwaltungsamt der Landeshauptstadt Stuttgart, vertreten durch das Hochbauamt. Planung und Bauleitung für das Gebäude A lag bei der Werkgemeinschaft HHK, Architekten. Planung und Bauleitung der Teilsanierung des Gebäudes C (Sanitär, Werkstätten) lag bei G2K2 Freie Architekten und Stadtplaner, Kotzot Krämer.