Presse
  •  

Mögliche Interimsspielstätten für Oper

14.11.2016 Kultur
Verwaltungsrat der Staatstheater beschließt einstimmig Prüfung von Standorten bis April

Der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater hat am Montag, 14. November, in seiner Sitzung im Rathaus einstimmig beschlossen, bis April den Bedarf für eine Interimsspielstätte während der Opernsanierung zu definieren.
Die Stadt und der Landesbetrieb Vermögen und Bau wurden gebeten, vergleichend diese drei Standorte darzustellen und zu bewerten:

  • das frühere Paketpostamt in der Ehmannstraße,
  • eine Fläche auf dem Stuttgart 21-Gelände, zum Beispiel an der Ecke Schillerstraße und Willy-Brandt-Straße für den Bau eines Konzerthauses, das zunächst von Oper und Ballett genutzt werden kann,
  • ein temporärer Interimsbau neben dem Mercedes Benz-Museum.

Die vergleichende Bewertung soll nach den Kriterien Funktionalität, Investitions- und Betriebskosten, Nachhaltigkeit und Nachnutzung, zeitliche Verfügbarkeit, Erreichbarkeit und mögliche Akzeptanz durch das Publikum durchgeführt werden. In der Sitzung am 24. April 2017 soll der Interimsbedarf genau definiert und über den Stand der Bewertung berichtet werden.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn als amtierender Verwaltungsratsvorsitzender sagte: "Wir haben Fahrt aufgenommen und wollen zügig entscheiden. Der Verwaltungsrat wird bei der abschließenden Auswahl des Interimsstandortes vor allem berücksichtigen, dass ein guter Spielbetrieb für Oper und Ballett möglich wird."