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"Frischer Wind" durch Pop-Up-Stores

22.11.2016 Wirtschaft
In der Vorweihnachtszeit feiern gleich zwei Pop-Up-Stores in den Neckarbezirken ihre Eröffnung: "G´fiddschl & Glomb" am 19. November in der Cannstatter Fußgängerzone und "HAND-WERK" am 25. November in der Untertürkheimer Fußgängerzone. Beide Läden sind zunächst zeitlich befristet bis Weihnachten geöffnet.

'Frischer Wind' durch Pop-Up-Stores'G´fiddschl & Glomb' in der Cannstatter Fußgängerzone. Foto: Sebastian Berger/Stadt Stuttgart
Die beiden Pop-Up-Stores sind Vorreiter von Ladenkonzepten, die auch in den Stadtbezirken umgesetzt werden. Für die Betreiberinnen Gabi Langeneckert, Pia Lehmann und Susan Schlameuß in Cannstatt und Kerstin Knihs als Koordinatorin in Untertürkheim ist die Eröffnung eine Premiere, denn sie führen erstmals ein Ladengeschäft, in dem sie ihre Produkte Kunden anbieten.

'Frischer Wind' durch Pop-Up-Stores'HAND-WERK' in der Untertürkheimer Fußgängerzone. Foto: Sebastian Berger/Stadt Stuttgart
Auch für die Eigentümer ist es das erste Mal, dass die Ladenflächen für einen zeitlich begrenzten Zeitraum vermietet werden. Angeboten werden vor allem selbst gefertigte Produkte: im G´fiddschl & Glomb Papeterie, bedrucktes Porzellan und Genähtes, im "HAND-WERK" Schmuck, Holz, Honig, Filz, Selbstgestricktes, Gehäkeltes und vieles mehr. Das Sortiment soll das örtliche Angebot insbesondere im Hinblick auf individuelle Weihnachtsgeschenke ergänzen.

Vermittlung von Flächen "auf Zeit" für kreative Zwischennutzer

Die Betreiberinnen der Stores kommen aus den jeweiligen Stadtbezirken und verfügen somit über eine gute Standortkenntnis. "Genau das macht vielleicht auch das Erfolgsrezept aus", sagt Ines Aufrecht, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart.

Die Wirtschaftsförderung hat mit ihrem Leerstands- und Zwischennutzungsmanagement in der Stadtmitte bereits einige Flächen "auf Zeit" an kreative Zwischennutzer vermitteln können.

"Dass nun auch das Interesse in den äußeren Stadtbezirken vorhanden ist, freut uns umso mehr. Unser Stadtteilmanagement hat daher das aufkeimende Interesse vor Ort gerne unterstützt. Wir erhoffen uns von den Nutzungen auch positive Effekte auf die umliegenden Geschäfte und insgesamt eine Aufwertung", so Aufrecht weiter.

"Funktioniert nur, wenn auch die Immobilieneigentümer mitspielen"

"Mit unseren Produkten und dem Ladenkonzept können wir ein bisschen frischen Wind in die Cannstatter Altstadt bringen", finden die Cannstatter Betreiberinnen, "und wir freuen uns, unsere Kunden und deren Wünsche besser kennenlernen zu können."

Kerstin Knihs, Mitbetreiberin in Untertürkheim, ist sich sicher: "Wir beleben Untertürkheim mit viel Herz und tollen Geschenkideen. Das alles funktioniert nur, wenn auch die Immobilieneigentümer mitspielen und eine solche kurze Zeitspanne der Anmietung ermöglichen - daher gilt auch hier unser Dank."