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Oberbürgermeister Kuhn pflückt erste Karte vom Weihnachtsbaum der Kinderwünsche

24.11.2016 Aktuelles
Ein Buch, eine Puppe, ein Eintritt in die Eiswelt oder in das Freibad - das wünschen sich Kinder aus Stuttgart, deren weihnachtlicher Gabentisch aus unterschiedlichen Gründen nicht so reich gedeckt sein wird. Diese Wünsche hängen am Weihnachtsbaum der Kinderwünsche, der jetzt wieder das Foyer des Rathauses schmückt.

Schirmherr Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat am Donnerstag, 24. November, die erste Wunschkarte gepflückt. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger finanziell benachteiligten oder schwer kranken Kindern zum Weihnachtsfest einen Wunsch erfüllen.

OB Kuhn machte deutlich: "Alle Kinder in Stuttgart sollen schöne Geschenke haben. Deswegen ist der Kinderwunschbaum eine bedeutende bürgerschaftliche Aktion. Wir erfüllen 1500 Wünsche in einem Gesamtwert von etwa 45.000 Euro."  Die Geschenke befriedigten die elementarsten Wünsche der Kinder. "Bei einer Geschenkübergabe konnte ich persönlich dabei sein - ein kleiner Junge aus Stuttgart-Ost bekam einen Fußball, um mit seiner Tante spielen zu können. Das Geschenk hat ihn extrem bewegt", sagte Kuhn. Der OB bedankte sich bei allen Beteiligten. Die Aktion der Verwaltung werde erst durch die Beteiligung der Bürger und der Wirtschaft zum Erfolg.

OB Kuhn pflückte die Karte des siebenjährige K. Bejcanur, der Junge wünscht sich einen Fußball. "Sehr gut", sagte Kuhn, "davon verstehe ich was." Kuhn erhielt anschließend einen bemalten Stoffbeutel vom Schulchor der Galileo Grundschule, der bei der Eröffnung sang.

In 36 Einrichtungen fragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Weihnachtswünsche benachteiligter Kinder ab und leiteten die Wunschkarten an das Kinderbüro weiter. Darunter sind Flüchtlingsunterkünfte oder Einrichtungen verschiedener Träger mit einem besonders hohen Anteil an Kindern mit Bonus-Card sowie das Kinder- und Jugendhospiz. Die Kinderwünsche werden ausschließlich über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen vermittelt und nicht über Privatpersonen. Die Geschenke müssen bis spätestens 14. Dezember im Kinderbüro des Rathauses abgegeben werden.

Die städtische Kinderbeauftragte Maria Haller-Kindler sagte: "Ich freue mich sehr darüber, dass der Weihnachtsbaum der Kinderwünsche in jedem Jahr so große Resonanz bei den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt findet."

Besonderer Dank geht an die vielen Bürgerinnen und Bürger, die einzelne Wünsche erfüllen und die in Unternehmen und Gastronomiebetrieben Hilfe für die Aktion organisieren. Wie auch im letzten Jahr unterstützt das Stuttgarter Möbeltransport-Unternehmen Gebr. Reimold die Aktion logistisch. Damit am Ende kein Wunsch unerfüllt bleibt, haben die City Initiative Stuttgart, die Veranstaltungsgesellschaft "in.Stuttgart", der Landesverband der Schausteller und Marktkaufleute Baden-Württemberg, die "Stiphtung Christoph Sonntag" sowie Spielwaren Kurtz gemeinsam eine Ausfallbürgschaft für die Geschenke übernommen.

Weitere Informationen: Kinderbüro der Stadt, Telefon 216-59700 sowie unter www.stuttgart.de/kinderfreundliches-stuttgart.