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Musikprojekt "MoMo" - Besuch von Bürgermeisterin Fezer an der Wilhelmsschule Untertürkheim

01.12.2016 Kinder/Jugend
Die Ganztagesschulen sollen weiterentwickelt werden. Ziel ist, dass jedes Kind sein Potential entwickeln kann. Die Wilhelmsschule Untertürkheim zeigt mit dem Projekt "MoMo", wie Talente von Kindern beim Instrumentalunterricht entdeckt und gefördert werden können.

Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, besuchte die Schule am 1. Dezember in der Oberstdorfer Straße 23 in Untertürkheim. Sie sagte: "Musik ist ein wichtiger Baustein der kulturellen Bildung, der zudem die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung deutlich unterstützt. Aber nicht nur das: Gemeinsames Musizieren macht Freude und diese Erfahrung sollen Kinder machen können."

Zupf-, Streich-, Blas- und Perkussionsinstrumente kennenlernen

Das Projekt "MoMo", von "Monsheimer Modell", gibt es an der Wilhelmschule seit dem Schuljahr 2013/2014. Kooperationspartner ist die städtische Musikschule. Alle Zweitklässler beginnen mit einem Instrumentenkarussell, d.h. sie lernen Zupfinstrumente, Streichinstrumente, Blasinstrumente und Perkussionsinstrumente kennen.

In der darauffolgenden Klasse drei können die Kinder sich für ein Instrument entscheiden, das sie im Unterricht erlernen möchten. Der Unterricht findet in Kleingruppen statt. In der vierten Klasse erhalten diejenigen Schülerinnen und Schüler Unterricht, die weiterhin Interesse und eine Begabung für ihr Instrument haben. Es ist die Vorstufe zum Unterricht an der Musikschule, wo sie dann bereits angemeldet sind.

Das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärken

Rektorin Sibylle Ermel berichtete: "Das Projekt hat allseits Begeisterung ausgelöst, die Kinder gehen mit den Instrumenten in höchstem Maße achtsam um, es gibt keinerlei Disziplinprobleme und bereits nach wenigen Stunden kann beobachtet werden, mit welchem Instrument ein Kind 'vertraut' umgehen kann."

Ihr Ziel ist, dass durch das veränderte Schulcurriculum und die damit verbundenen Erfolgs- und Leistungserfahrungen, das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler gestärkt wird, sie ihre Schulleistungen verbessern sowie langfristig einen Zugang zum öffentlichen kulturellen Leben finden.

Das Projekt wird von der Landeshauptstadt Stuttgart über den Qualitätsentwicklungsfonds der Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft gefördert.