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Plakatkampagne "Gemeinsam gegen Einbrecher" vorgestellt

11.01.2017 Aktuelles
In der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochkonjunktur. Um die Bevölkerung auf das Thema aufmerksam zu machen, haben die Landeshauptstadt Stuttgart, das Polizeipräsidium Stuttgart und der Förderverein Sicheres und Sauberes Stuttgart e.V. die Plakatkampagne "Gemeinsam gegen Einbrecher" entwickelt.

Plakatkampagne 'Gemeinsam gegen Einbrecher' vorgestelltDie Motive der neuen Plakatkampagne 'Gemeinsam gegen Einbrecher' des Fördervereins Sicheres und Sauberes Stuttgart, des Polizeipräsidiums Stuttgart und der Kriminalprävention der Stadt. Collage: Stadt Stuttgart. Motive: Studiostocks/Irina Levitskaya/www.fotolia.com
Über die Stadt verteilt werden in den kommenden Tagen verschiedene Plakate im Pop-Art-Stil zu entdecken sein. Dabei wurde der Fernsehturm als regionales Element im Logo eingebaut.

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Martin Schairer, Polizeipräsident Franz Lutz und der Vorsitzende des Fördervereins Sicheres und Sauberes Stuttgart, Klaus Thomas, haben die Kampagne am Mittwoch, 11. Januar, auf dem Stuttgarter Markplatz vorgestellt.

Bei verdächtigen Beobachtungen die 110 wählen

Die Präventionsabteilungen der lokalen Sicherheitsbehörden wollen mit dieser Kampagne die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger für das Thema Einbruch sensibilisieren.

Für mehr Sicherheit sorgt schon die Beachtung einfacher Verhaltenstipps: So sollte man beispielsweise alle Türen und Fenster abschließen beziehungsweise schließen, auch wenn man nur kurz weggeht. Auch eine aufmerksame Nachbarschaft ist wichtig, um Einbrüche zu verhindern.

Gegenseitige Achtsamkeit der Bewohner signalisiert den Tätern: Hier kann man sich nicht ungestört an der Wohnungstür zu schaffen machen. Bei verdächtigen Beobachtungen sollte umgehend die Polizei unter der Notrufnummer 110 gerufen werden.

Kriminalpolizei bietet kostenlose Beratungen an

Schutz vor Einbruch bieten vor allem die kostenlosen Beratungen der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle, auf die die Plakate ebenfalls hinweisen. Diese kommt nach Absprache zu den Bürgern nach Hause und berät individuell und neutral über Möglichkeiten, das Haus, die Wohnung oder auch Firmenräume vor Einbrechern zu schützen.

Die Spezialisten der Polizei erkennen Schwachstellen am Gebäude und wissen, wie man oftmals schon mit wenig Aufwand für mehr Sicherheit sorgen kann. Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Stuttgart ist unter der Telefonnummer  8990-1234 zu erreichen.

Engagement für erfolgreiche Sicherheitspartnerschaft

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Martin Schairer, sagt über die Plakate: "Diese Kampagne ist ein weiterer Baustein und Beleg einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Stadt, Polizei und Bürgerschaft. Die neue Kampagne soll auch die nachbarschaftliche Zusammenarbeit gegen Wohnungseinbruch stärken."

Der Präsident des Polizeipräsidiums Stuttgart, Franz Lutz erklärt: "Die bereits seit mehreren Jahren bestehende, erfolgreiche Sicherheitspartnerschaft zwischen der Landeshauptstadt Stuttgart, dem Förderverein Sicheres und Sauberes Stuttgart und dem Polizeipräsidium Stuttgart wird durch diese gemeinsame Aktion abermals bestätigt. Diese in enger Zusammenarbeit erstellten Plakate sollen dazu beitragen, die Bürgerinnen und Bürger noch stärker als bisher für eine eigenverantwortliche Einbruchsvorsorge zu sensibilisieren und für die Investition in geeignete Sicherungstechnik zu motivieren."

Klaus Thomas vom Förderverein Sicheres und Sauberes Stuttgart sagt zu der Kampagne: "Als Verein Sicheres und Sauberes Stuttgart ist es für uns ein großes Anliegen, dass die Anzahl an Einbrüchen in Stuttgart möglichst gering ist. Ein Einbruch bringt für die Opfer häufig erhebliche Sachschäden mit sich. Neben dem Verlust von realen Werten sind häufig wichtige Erinnerungsstücke unwiederbringlich verloren. Zudem leiden Opfer oftmals unter erheblichen psychischen Belastungen. Meldungen über Einbrüche in der Nachbarschaft wirken sich auf das Sicherheitsgefühl der Stadtbevölkerung negativ aus. Deshalb ist jede Form der Aufklärung und Prävention wichtig. Die modern gestaltete Plakataktion spricht gerade auch die jüngere Generation an."