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International Unit: Stadt zieht personelle Konsequenzen am Klinikum Stuttgart

22.02.2017 Aktuelles
Die Kanzlei BRP Renaud und Partner hat am Freitag, 17. Februar, den vorläufigen Abschlussbericht zur International Unit im Krankenhausausschuss vorgestellt.

Erster Bürgermeister Michael Föll erklärte dazu am Mittwoch, 22. Februar: "Aufgrund der Erkenntnisse, die schwerwiegende Pflichtverletzungen umfassen, die weder als 'lässliche Sünde' noch als Lappalie abgetan werden können, hat die Landeshauptstadt Stuttgart jetzt entschieden, die Arbeitsverhältnisse von Antje Groß, Direktorin Controlling und Finanzen, und Andreas Braun, Leiter der International Unit, schnellstmöglich zu beenden."

Föll weiter: "Von jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter der Landeshauptstadt Stuttgart, der städtischen Eigenbetriebe und Beteiligungsunternehmen wird zu aller erst Gesetzestreue und Legalität bei allen Handlungen erwartet. Insbesondere von Führungskräften, die nicht nur eine herausgehobene Verantwortung haben, sondern auch eine besondere Vertrauensstellung einnehmen, muss darüber hinaus erwartet werden, dass ihr eigenverantwortliches Handeln auf der Grundlage eines ethisch fundierten Verhaltens - oder besser gesagt - eines inneren moralischen Kompasses erfolgt."

Im Übrigen wird die Landeshauptstadt Stuttgart alle gebotenen weiteren rechtlichen Konsequenzen, auch gegenüber ehemaligen Führungskräften, einleiten.

Erster Bürgermeister Föll sagte: "Ich bedauere es sehr, dass die engagierte, kompetente und erfolgreiche Arbeit von Vielen am Klinikum Stuttgart und der Ruf des Klinikums durch das Fehlverhalten von Wenigen in Misskredit gebracht wurden. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir alles daran setzen, dass zukünftig wieder die erstklassigen medizinischen und pflegerischen Leistungen des Klinikums im Vordergrund stehen."