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Zukunftslabor Kulturamt

15.03.2017 Kultur
Das Kulturamt will mit dem Projekt "Zukunftslabor" die Zukunft einzelner Kultursparten erforschen und aus den Untersuchungsergebnissen langfristige Strategien ableiten. Dies betonte die Kulturamtsleiterin, Dr. Birgit Schneider-Bönninger, am 14. März im Ausschuss für Kultur und Medien des Stuttgarter Gemeinderats.

Als Startsignal für den auf mehrere Jahre angelegten Prozess übergab sie den Ausschussmitgliedern den ersten Band der "Stuttgarter Texte zur Zukunftsforschung", in dem sie die Grundlagen für diesen mehrjährigen Prozess entwickelt.

Wie kann die Kulturstadt von morgen aussehen? Wie machen sich Kultureinrichtungen für die Zukunft fit? Wie lassen sich strategisch wichtige Kulturthemen im Voraus identifizieren und welche Hilfestellung kann dabei die Kulturverwaltung geben? Diese Fragen stehen im Fokus der kulturellen Zukunftsforschung, die das Kulturamt als Aufgabenschwerpunkt implementiert hat.

"Wir wollen den Kultureinrichtungen Impulse geben, um kulturelle Zukünfte aktiv zu gestalten", sagte Schneider-Bönninger. "Mit der Etablierung einer kulturellen Zukunftsforschung knüpfen wir an den Prozess 'Kultur im Dialog' an. Das Kulturamt positioniert sich mittels Zukunftsforschung als eine Art Antenne für das kulturell Kommende."

Theorie und Praxis der Zukunftsforschung im Kulturamt

Das Kulturamt setzt Instrumente und Methoden der modernen Zukunftsforschung ein, um im Dialog mit Kulturproduzenten und Publikum die Gegenwart zu untersuchen und Utopien zu entwickeln. Die erste Publikation "Zukunftslabor Kulturamt. Forschen, Planen, Gestalten" stellt Theorie und Praxis der Zukunftsforschung im Kulturamt vor.

In loser Folge werden Zukunftsberichte und Trendstudien aus den Instituten des Kulturamts sowie Untersuchungen zu einzelnen Kultursparten folgen. Erste Schwerpunkte bilden Analysen zu Trends in allen Musiksparten, im Musikbusiness und in der Musikvermittlung sowie zu den Entwicklungsmöglichkeiten der Stuttgarter Philharmoniker.

Das Kulturamt versendet die Publikation auf Anforderung. Sie kann unter www.stuttgart.de/kultur/zukunftslabor heruntergeladen werden.