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Friedhofsgebührensatzung geändert

16.03.2017 Aktuelles
Zum 1. Mai dieses Jahres tritt eine geänderte Friedhofsgebührensatzung in Kraft, das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 16. März, beschlossen. Gleichzeitig werden die Benutzungsentgelte für das Krematorium angepasst und die Bearbeitungsentgelte des Städtischen Bestattungsdienstes erhöht.

Bei den Friedhofsgebühren sind Erdbestattungen, Urnenbeisetzungen, die Benutzung des Leichenhauses, die Abräumung von Gräbern, Wahlgräber und die Verwaltungsgebühren von den Änderungen betroffen. Gleichzeitig wird die Praxis, je Einäscherung Vermittlungsprovisionen von 60 bis 80 Euro an Bestattungsunternehmen zu bezahlen, beibehalten.

Ziel der Gebührenerhöhungen seitens der Stadt ist es, längerfristig für das Friedhofs- und Bestattungswesen einen Kostendeckungsgrad von etwa 80 Prozent zu erreichen. Zum Jahresabschluss 2015 lag der Deckungsgrad bei den Gesamtkosten knapp über 70 Prozent.

Wie die Gebührenänderungen konkret aussehen, zeigen einige Beispiele. Für eine Erdbestattung, die derzeit 1010 Euro kostet, werden ab 1. Mai 1189 Euro verrechnet. Eine Urnenbeisetzung, der eine Feuerbestattungsfeier mit Sarg vorausgegangen ist, wird um 115 Euro teurer und kostet künftig 390 Euro. Auch für Wahlgräber steigen in einigen Fällen die Gebühren, etwa von 1960 auf 2040 Euro. Ebenfalls erhöht werden die Gebühren für das Abräumen von Grabstätten, das Plus bewegt sich hier zwischen 1 und 32 Euro. Lediglich in einem Fall kommt es zu einer Gebührenermäßigung um 162 Euro. Eine Einäscherung, inklusive der damit einhergehenden Verwaltungskosten etc., kommt netto auf 421,01 Euro. Bislang wurden 358,82 Euro in Rechnung gestellt.

Einen Überblick über die gesamten Friedhofsgebühren bietet die Veröffentlichung im Amtsblatt, die für die Ausgabe am 6. April geplant ist. Mit Inkrafttreten der Satzung zum 1. Mai werden die Gebühren auch online auf stuttgart.de hinterlegt.