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Halbzeit bei der Bewertungsphase des Bürgerhaushalts

17.03.2017 Aktuelles
Die Stuttgarterinnen und Stuttgarter beteiligen sich weiter fleißig am Bürgerhaushalt: Seit dem 7. März sind bereits rund 450.000 Bewertungen bei der Stadt eingegangen. Noch bis Montag, 27. März, besteht die Möglichkeit, über die eingereichten Vorschläge abzustimmen. Mit der Teilnahme am Bürgerhaushalt geben die Stuttgarter ihrem Gemeinderat wichtige Anregungen für die Gestaltung des nächsten Haushalts.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn dankte den Bürgern für ihr Engagement. Er sagte: "Die Stuttgarter haben erneut zahlreiche wertvolle Vorschläge eingereicht, um unsere Stadt noch attraktiver zu machen. Jetzt gilt es, diese Vorschläge zu bewerten. Nutzen Sie die Chance und stimmen Sie darüber ab, was Ihnen für Stuttgart wichtig ist."

Kuhn weiter: "Je mehr mitmachen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis.
So geben Sie der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat eine Entscheidungshilfe an die Hand, welche Schwerpunkte sich die Bürgerinnen und Bürger für den kommenden Doppelhaushalt wünschen."

"Gut für unsere Stadt" oder "weniger gut für unsere Stadt"?

Auf der Internet-Plattform www.buergerhaushalt-stuttgart.de sind die 2660 Ideen aus der Vorschlagphase sowie sämtliche Kommentare einsehbar. Die Stuttgarter können jeden der eingereichten Vorschläge bequem per Mausklick bewerten und zwar mit "gut für unsere Stadt" oder "weniger gut für unsere Stadt".

Für die Abstimmung können auch die Internet-Zugänge in der Stadtbibliothek am Mailänder Platz und in den Stadtteilbibliotheken genutzt werden. Eine schriftliche Beteiligung ist ebenfalls möglich. Dafür müssen die von der Stadtkämmerei vorbereiteten Formulare und Listen verwendet werden. Diese sind ebenfalls in den genannten städtischen Einrichtungen erhältlich.

Wer das schriftliche Verfahren bevorzugt, muss die ausgefüllten Formulare bis spätestens 23. März bei der Stadtkämmerei einreichen.

Freunde und Bekannte via E-Mail oder Social Media einladen

Mit ihren Bewertungen bestimmen die Bürger die Rangfolge der eingereichten Vorschläge. Der Rang ergibt sich aus der Anzahl der positiven Bewertungen.

Die beliebtesten 100 Vorschläge werden um die populärsten zwei Vorschläge eines jeden Stadtbezirkes ergänzt und anschließend von der Stadtverwaltung auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Danach werden die Vorschläge mit einer Stellungnahme der Verwaltung an den Gemeinderat weitergeleitet. Dieser entscheidet dann, welche Vorschläge umgesetzt werden und welche nicht.

Für ein repräsentatives Meinungsbild ist eine möglichst breite Beteiligung der Stuttgarter wichtig. Bürger, die bereits auf der Internet-Plattform abgestimmt haben, können Freunde und Bekannte per E-Mail oder Social-Media-Kanäle zur Teilnahme am Bürgerhaushalt einladen. So sollen noch mehr Stuttgarter für eine Beteiligung gewonnen werden.