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Stadt zeichnet Sportpioniere und Sportler aus

27.03.2017 Sport
Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Martin Schairer, hat im Rahmen der Sportlerehrung am 27. März im Kursaal Bad Cannstatt die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler aus dem Jahr 2016 ausgezeichnet und drei Bürger für herausragendes Engagement und sportliche Leistungen zu Sportpionieren ernannt. Die neuen Sportpioniere sind Manfred Ehringer (überfachlich), Michael Kühner (Fechten) und Horst Ruoss (Hockey). Die Auszeichnung wurde Ende November vergangenen Jahres vom Sportausschuss des Gemeinderats beschlossen.

Stadt zeichnet Sportpioniere und Sportler ausAusgezeichnet für herausragendes Engagement und sportliche Leistungen (von links): Sportbürgermeister Martin Schairer mit den neuen Sportpionieren Horst Ruoss, Manfred Ehringer und Michael Kühner sowie Sportkreis-Präsident Fred-Jürgen Stradinger. Foto: Kraufmann/Thomas Hörner
Insgesamt wurden
267 Sportlerinnen und Sportler für ihre Erfolge im Jahr 2016 ausgezeichnet, 74 Frauen und Mädchen sowie 193 Männer und Jungen. Die sportlichen Erfolge wurden in 43 Sportarten erzielt.

In der Kategorie Gold (Europameister, Weltmeister, Olympiasieger, Paralympicssieger, Sieger bei World Games, Universiaden) ging die Ehrung an 22 Personen, in der Kategorie Silber (Zweitplazierte bei Europa- oder Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen, Paralympics, World Games, Universiaden) an zehn Personen und in der Kategorie Bronze (Drittplazierte bei Europa- oder Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen, Paralympics, World Games, Universiaden, Sieger der nationalen Special Olympic Games, Deutsche Meister, Deutsche Pokalsieger) an 188 Personen.

47 Personen, die bei internationalen Meisterschaften als Viert- bis Sechstplatzierte abgeschnitten haben oder an den Olympischen Spielen, Paralympics oder World Games unabhängig von der Platzierung teilgenommen oder eine sonstige herausragende sportliche Leistung erbracht haben, wurden bei der Sportlerehrung ebenso ausgezeichnet.


Die Geehrten kommen aus 40 Stuttgarter Sportvereinen und sporttreibenden Institutionen sowie dem Olympiastützpunkt Stuttgart. Eine Ehrung setzt die Mitgliedschaft in einem Stuttgarter Sportverein voraus, einen ständigen Wohnsitz in Stuttgart oder die Zugehörigkeit zum Olympiastützpunkt mit Trainingsschwerpunkt in Stuttgart.

Als Auszeichnung erhalten die Sportler Wert-Gutscheine der City-Initiative Stuttgart, die in vielen Stuttgarter Geschäften eingelöst werden können. Für die Kategorie Gold gibt es Gutscheine im Wert von 80 Euro, für Silber im Wert von 50 Euro und für Bronze im Wert von 30 Euro. Sonstige herausragende sportliche Leistungen werden mit 20 Euro ausgezeichnet.

Die diesjährigen Sportpioniere

Manfred Ehringer wurde wegen seines großen Engagements für den Sport in unterschiedlichen Bereichen zum Sportpionier ernannt. Als Präsident des MTV Stuttgart von 1993 bis 2014 hat er viele sportliche Themen in der Landeshauptstadt belgeitet und den MTV in vielfältiger Weise voran gebracht. Neben seiner Tätigkeit als Organisator der Schüleraustauschmaßnahmen mit Ogaki (Japan) und Leiter des Staatlichen Schulamtes brachte er seine Expertise auch als sachkundiger Einwohner im Internationalen Ausschuss und Sportausschuss des Gemeinderats der Stadt Stuttgart ein. Der Sportkreis Stuttgart profitierte von seinem großen Fachwissen von 2001 bis 2014, in denen er das Amt des Vizepräsidenten bekleidete. Als Leiter der pädagogischen Planungsgruppe der BIL-Schulen und Vorstandsmitglied der Internationalen Schule ist er bis heute ehrenamtlich tätig.

Michael Kühner hat sich seit vielen Jahren als Sportwart, Jugendwart oder Abteilungsleiter für den Polizeisportverein eingesetzt. Als Abteilungsleiter der Fechtabteilung des PSV Stuttgart und Leiter der Grundkurse Fechten bei der Kooperation "Schule und Verein" ist er bis heute engagiert. In vielfältigen Bereichen betätigt er sich auch im Verbandssport bis heute ehrenamtlich, so zum Beispiel als Trainer im Deutschen Fechterbund oder Verbandstrainer Damenflorett im Württembergischen Fechterbund. Als Vorsitzender des Ehrungsausschusses oder Delegierter beim Deutschen Fechtertag für den Württembergischen Fechterbund und Gründer und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Stuttgarter Fechtvereine bringt er sich ebenfalls bis heute ein. Den Sportausschuss des Gemeinderats der Stadt hat er als sachkundiger Einwohner fünf Jahre lang unterstützt. Seit 2006 ist er Organisator eines internationalen Ranglisten-Fechtturniers für Jugendliche. Vor allem die Initiative, Planung und Mitgestaltung der Fechthalle in der 2011 neu erbauten SCHARRena hat er mit viel Herzblut vorangetrieben. Seit 2013 leitet er dieses Nachwuchsleistungszentrum des Deutschen Fechterbundes.

Horst Ruoss wurde für sein Engagement für den Hockeysport zum Sportpionier ernannt. Als Trainer der Bundesliga Damen des RW Stuttgart und dann als Trainer des Erstligisten HTC Stuttgarter Kickers hat er viele Mannschaften unterstützt und zum Erfolg geführt. Für den Deutschen Hockey-Bund war er als Nationaltrainer für die Junioren verantwortlich und wurde selbst in jungen Jahren U21-Europameister. Im Vorstand des Bundesligaausschusses des Deutschen Hockey-Bundes hat er sich ebenso ehrenamtlich engagiert wie auch als Lehrwart und Verbandstrainer im Württembergischen Hockeyverband.