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"SynergiePark Stuttgart PLUS": Gebietskonferenz im "SynergiePark"

10.05.2017 Aktuelles
Erste Ergebnisse zum Projekt "Gewerbegebietsmanagement SynergiePark PLUS - Planen, Lenken, Umsetzen, Stärken" liegen vor. Das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung, die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart sowie die Wirtschafts- und Industrievereinigung Stuttgart (WIV) haben gemeinsam seit August 2016 die Grundlagen in Form von möglichen Entwicklungsperspektiven des wichtigen Gewerbestandorts "SynergiePark Vaihingen-Möhringen" sowie mögliche Handlungsfelder des Gewerbegebietsmanagements aufgearbeitet.

Das ämterübergreifende Projekt, das unter Begleitung des Instituts für Stadt- und Regionalentwicklung (IfSR) der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geißlingen erarbeitet wird, stellt sich den strukturellen und funktionalen Herausforderungen dieses wichtigen Gewerbestandorts, um ihn nachhaltig zu nutzen und weiterzuentwickeln. Nun sollen die ersten Ergebnisse bei einer Gebietskonferenz im Juli mit den Unternehmern vor Ort diskutiert, bewertet und weiterentwickelt werden. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Förderprogramms "Flächen gewinnen durch Innenentwicklung" des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Standort wird zudem durch die vom Gemeinderat im Haushalt 2016/2017 geschaffene städtische Stelle zur Weiterentwicklung der Gewerbestandorte mit dem Fokus auf stadtplanerische Gesichtspunkte und zur Umsetzung der "Entwicklungskonzeption Wirtschaftsflächen für Stuttgart (EWS)" ermöglicht.

Kooperative Gebietsgestaltung und Umsetzung als zentrales Projektelement

In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Gespräche mit ansässigen Unternehmen geführt und dadurch ein intensiver Beteiligungsprozess begonnen. Der Dialog soll nun fortgeführt werden: öffentliche und private Akteure sowie Unternehmen sollen vor Ort gemeinsam Entwicklungsperspektiven für den Standort "SynergiePark", mögliche Handlungsfelder für das Gebietsmanagement sowie ferner eine strategische Vernetzung von Einzelprojekten diskutieren und bewerten.

"Gemeinsam mit den Unternehmern vor Ort möchten wir den wichtigen Gewerbestandort nutzerorientiert weiterentwickeln und gleichzeitig funktional und räumlich aufwerten", sagt Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt. "Ich lade die Unternehmer des 'SynergiePark' herzlich ein, die Zukunft des Standorts bei der Gebietskonferenz mitzugestalten".

Die bisher erarbeiteten Entwicklungsperspektiven greifen die funktionalen und räumlichen Handlungsfelder im Gebiet auf und zeigen beispielsweise Wege, wie die sich wandelnden Anforderungen an den öffentlichen Raum, Angebote im Gebiet eine gute Aufenthaltsqualität nun gezielt weiterentwickelt werden können. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das Mobilitätmanagement geworfen.

Synergien und Kooperation als Grundpfeiler der Gebietsentwicklung

Ines Aufrecht, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, sieht die geplante Stärkung der Kooperation und Netzwerkbildung im Gebiet positiv und erklärt: "Eine gemeinsame Entwicklung des wichtigen Gewerbestandorts 'SynergiePark' und die enge Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit den Unternehmen vor Ort, stärkt den Standort nachhaltig. Mit der Präsenz der WIV gibt es im 'SynergiePark' bereits eine sehr gute Grundlage, die ein aktives Gebietsmanagement erfolgreich macht. Gerade dieser Gewerbestandort steht aufgrund der neuen Aufsiedlungen und Betriebserweiterungen vor besonderen Herausforderungen, insbesondere auch im Bereich Mobilität. 'PLUS' trägt dazu bei, dass der 'SynergiePark' für die Zukunft gerüstet ist."

Auch Prof. Dr. Günter Sabow von der WIV äußert sich erfreut über diesen Ansatz: "Das Ziel eines umfassenden Gebietsmanagements führt zu einer Stärkung des Standorts und vor allem zur Berücksichtigung von lokalen Bedürfnissen aller Akteure. Diese Entwicklung wird in Form von kooperativ umzusetzenden Maßnahmen nachhaltige und effiziente Ergebnisse für das Gebiet und innovative Ansätze zur Gewerbestandort-Entwicklung aufzeigen."

In den kommenden Monaten folgt eine Konkretisierung und Ausgestaltung des Gewerbegebietsmanagement für den 'SynergiePark'. Der intensive Dialog bleibt als wesentlicher Projektbaustein erhalten und wird fortgeführt. Im kommenden Jahr ist eine weitere Gebietskonferenz geplant, die die bis dahin erarbeiteten Ergebnisse aufzeigen soll: kooperativ erarbeitete Entwicklungsperspektiven des 'SynergiePark', dafür notwendige Veränderungsprozesse und konkrete Maßnahmen, die das Projekt 'SynergiePark PLUS' zum Abschluss bringen.