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Ab 1. August Bewohnerparkausweise für neue Gebiete des Parkraummanagements in Stuttgart-Nord, -Süd und Bad Cannstatt beantragen

17.07.2017 Verkehr/Mobilität
In Teilen der Innenstadtbezirke Süd und Nord sowie in Bad Cannstatt wird am 1. November in einer dritten Stufe das Parkraummanagement umgesetzt, um die Parksituation insbesondere für Bewohner zu verbessern.

Damit sind alle Parkplätze im öffentlichen Straßenraum innerhalb der neuen Gebiete (N5, S6 und Ca1-4, gemäß Plan) künftig grundsätzlich gebührenpflichtig. Die betroffenen Bewohner und Gewerbetreibenden können nach Erwerb eines Bewohnerparkausweises beziehungsweise einer Ausnahmegenehmigung ohne Parkschein parken.

Bewohnerparkausweis

Der Bewohnerparkausweis kostet im Jahr 30,70 Euro Verwaltungsgebühr. Je nach Wunsch gilt er für drei, sechs, zwölf oder 24 Monate. Damit können die Anwohner in dem Bewohnerparkgebiet kostenfrei parken, das ihnen aufgrund des Wohnsitzes zugeteilt und auf dem Ausweis vermerkt ist.

Der Bewohnerparkausweis kann ab dem 1. August online unter www.stuttgart.de/parkraummanagement, in allen Bürgerbüros der Innenstadt und im Bürgerbüro Bad Cannstatt beantragt werden. Antragsteller erhalten dort weitere Informationen und Antworten auf ihre Fragen. Um lange Wartezeiten in den Bürgerbüros zu vermeiden, sollten die Anträge möglichst online gestellt werden. Da erfahrungsgemäß viele Anträge erst kurz vor Inbetriebnahme der neuen Parkraummanagementgebiete eingehen, ist es ratsam, seinen Ausweis möglichst früh zu beantragen. So ist sichergestellt, dass der Bewohnerparkausweis rechtzeitig ausgestellt und verschickt wird.

Ausnahmegenehmigungen für Gewerbetreibende mit Sitz im Bewohnerparkgebiet kosten 120 Euro. Sie gelten ein Jahr und werden vom Amt für öffentliche Ordnung erteilt. Das Formular dazu kann unter www.stuttgart.de/parkraummanagement herunterladen werden.

Öffentliche Verkehrsmittel als Alternative zum Auto

Die Stuttgarter Innenstadtbezirke und Bad Cannstatt sind sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Eine günstige Alternative zum Auto bietet der VVS mit Bus und Bahn, die meistens im Zehn-Minuten-Takt fahren.