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"(Vor)ankommen junger Geflüchteter in Stuttgart" - Stuttgarter Arbeitsbündnis Jugend und Beruf veröffentlicht gemeinsam mit Jugendhilfeplanung Ergebnisse eines Interviewprojekts

20.07.2017 Aktuelles

Im Zeitraum Oktober 2016 bis Januar 2017 haben das Stuttgarter Arbeitsbündnis Jugend und Beruf und die Jugendhilfeplanung Stuttgart ein Hospitations- und Interviewprojekt zur Situation junger Geflüchteter im Übergang Schule-Beruf umgesetzt. Daran haben sich rund 30 professionelle und ehrenamtliche Akteure der beruflichen Bildung sowie der Flüchtlingsarbeit beteiligt. Ziel des Projektes war es, Stuttgarter Netzwerke in der Flüchtlingsarbeit aufzuzeigen, zentrale Themen zur Situation junger Geflüchteter herauszuarbeiten und Beispiele guter Praxis hervorzuheben.


Bürgermeisterin Isabel Fezer sagt: "Die Interviews zeigen, wie wichtig es ist, dass Geflüchtete ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Fähigkeiten einbringen, wenn es darum geht, Integrationsangebote zu planen und umzusetzen." Bürgermeister Werner Wölfle hebt besonders die Förderung von Ausbildungs- und Arbeitsreife hervor und betont: "Die Koordination bei der Entwicklung von Angeboten verschiedener Akteure ist weiterhin entscheidend, um Doppelstrukturen zu vermeiden und die Integration der neuen Stuttgarterinnen und Stuttgarter zu stärken. Die Integration von allen Geflüchteten - jung und alt - ist ein Thema, das wir in Stuttgart trotz jahrelanger Expertise noch mehr forcieren werden, weil es eine der 'Zukunftsaufgaben' darstellt, der wir uns gerne mit unseren Erfahrungen stellen."

Nachzulesen sind die Kernpunkte des Interviewprojekts in der Publikation der Jugendhilfeplanung "(Vor)ankommen junger Geflüchteter in Stuttgart", die unter www.stuttgart.de/fluechtlinge/vorankommen als Download bereitsteht.

(Vor)ankommen junger Geflüchteter in Stuttgart (PDF)