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Stadt setzt ihr Energiekonzept im Olga-Areal um - BM Pätzold: "Wichtiger Beitrag zur urbanen Energiewende in Stuttgart"

04.08.2017 Aktuelles
Die Stadt hat die 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Stuttgart, die Energiedienste der Landeshauptstadt Stuttgart GmbH (EDS), mit der Umsetzung ihres Wärmeversorgungskonzepts auf dem Olga-Areal betraut. Die EDS wird die Versorgungsanlagen errichten, betreiben und die künftigen Gebäude im Olga-Areal hieraus mit Wärme versorgen. Die Fertigstellung der ersten Gebäude ist für Mitte 2018 geplant.

Umweltbürgermeister Peter Pätzold erklärte am Freitag, 4. August: "Damit wird das neue Olga-Areal - unter Berücksichtigung von besonderen Wärmedämmstandards im Gebiet - zu einem effizient und nachhaltig versorgten Stadtquartier im Stuttgarter Westen. Die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Energiekonzepte auf Quartiersebene ist ein wichtiger Beitrag zur urbanen Energiewende in Stuttgart und damit ein Baustein für eine klimaneutrale Landeshauptstadt im Jahr 2050."

Unter Federführung des Amts für Umweltschutz wurde seitens der Landeshauptstadt Stuttgart bereits im Jahr 2014 für das Gelände des ehemaligen Olgakrankenhauses "Olgäle" in Stuttgart (Olga-Areal) ein Energiekonzept erarbeitet und vom Gemeinderat verabschiedet. Auf dem Olga-Areal sollen bis Ende 2018/Anfang 2019 auf insgesamt vier Baufeldern 224 Wohnungen, davon 116 geförderter Wohnungsbau, errichtet werden.

Das Energiekonzept sieht ein Nahwärmenetz für alle vier Baufelder vor. Zur Versorgung ist die gekoppelte Erzeugung von Wärme und Strom in einem neu errichteten Blockheizkraftwerk vorgesehen. Nicht nur die erzeugte Wärme, sondern auch der erzeugte Strom soll im neuen Quartier genutzt werden. Darüber hinaus wird zur dezentrale Stromversorgung eine Photovoltaikanlage mit einer Fläche von 1.700 m² und einer elektrischen Leistung von 280 kWp auf den Gebäudedächern errichtet.