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SynergiePark Stuttgart: Erste Ergebnisse zum "Gewerbegebietsmanagement PLUS" vorgestellt

08.08.2017 Wirtschaft
Erste Ergebnisse und Informationen zum Projekt "Gewerbegebietsmanagement SynergiePark PLUS - Planen, Lenken, Umsetzen, Stärken" wurden den Unternehmern und Eigentümern des Gewerbestandorts SynergiePark Stuttgart vorgestellt. Das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung, die städtische Wirtschaftsförderung sowie die Wirtschafts- und Industrievereinigung Stuttgart (WIV) haben gemeinsam seit August 2016 die Grundlagen in Form von möglichen Entwicklungsperspektiven des wichtigen Gewerbestandorts SynergiePark Vaihingen-Möhringen sowie mögliche Handlungsfelder des Gewerbegebietsmanagements aufgearbeitet.

Das ämterübergreifende Projekt zeigt die strukturellen und funktionalen Herausforderungen des Gewerbestandorts. Die bisher erarbeiteten Entwicklungsperspektiven greifen diese auf und zeigen Wege, wie die sich wandelnden Anforderungen an den öffentlichen Raum wie Angebote im Gebiet und gute Aufenthaltsqualität gezielt weiterentwickelt werden können. Ein besonderes Augenmerk wird auf das Mobilitätsmanagement gelegt.

Viele Herausforderungen, aktive Akteure, gute Perspektiven

Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, sieht in der Etablierung des Gewerbegebietsmanagements eine integrierte Herangehensweise zur Weiterentwicklung des Gewerbegebiets. "Wir haben viele aktuelle Projekte, Herausforderungen und aktive Unternehmen im Gebiet, die gemeinsame Erarbeitung einer Perspektive für den Standort, und die kooperative Umsetzung von Einzelmaßnahmen ist der richtige Weg. Diesen Weg und das passende Modell für den SynergiePark wollen wir bei weiteren Gebietskonferenzen gemeinsam vertiefen. Dabei wird ein wichtiges Thema das betriebliche Mobilitätsmanagement sein."

Dies unterstreicht auch Josef Holz von der Lapp-Gruppe, die Gastgeber der ersten Gebietskonferenz im Neubau der Europazentrale waren: "Die gemeinsame Gebietsentwicklung mit der breiten Unternehmerschaft aus dem SynergiePark eröffnet neue Möglichkeiten und innovative Wege, um den Standort sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber attraktiv zu machen."
 
Die 1. Gebietskonferenz stellte den Auftakt zum "Gewerbegebietsmanagement SynergiePark PLUS" und gleichzeitig den ersten Baustein einer Reihe von Gebietskonferenzen dar. Noch im zweiten Halbjahr soll eine weitere stattfinden, bei der die räumlichen Entwicklungsperspektiven des Standorts und auch die konkreten Handlungsfelder des Gebietsmanagements vertieft diskutiert werden sollen. "Ziel ist es, ein für den Standort passendes Modell gemeinsam mit den Unternehmen zu erarbeiten. Wir verfolgen eine intensive Dialogreihe, welche die Standortdiskussion bereichert", sagt Ines Aufrecht, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung.

Auch Prof. Dr. Günter Sabow von der WIV begrüßt und unterstützt den Ansatz aktiv. "Neben den Herausforderungen, die sich aus der Verkehrsproblematik am Standort ergeben, wird das 'Gewerbegebietsmanagement PLUS' dazu beitragen, den SynergiePark fit für die Zukunft zu machen", erklärt er.

Im Ergebnis werden bis Ende 2018 die kooperativ erarbeiteten Entwicklungsperspektiven für den SynergiePark Stuttgart und dafür notwendige Veränderungsprozesse sowie konkrete Maßnahmen aufgezeigt. Diese sind zur strukturellen Weiterentwicklung des Standorts erforderlich, damit der SynergiePark, auch vor dem Hintergrund sich wandelnder Anforderungen, ein nachhaltig-starker sowie attraktiver Standort für Unternehmen und Beschäftigte sein wird.

Weitere Informationen auch unter SynergiePark PLUS