IVLZ - Aufgaben und Erfolge

Vier Operatoren pro Schicht, also jeweils ein Vertreter der IVLZ-Partner, arbeiten gleichzeitig im Leitraum der Integrierten Verkehrsleitzentrale (IVLZ) zusammen. Durch die räumliche Nähe zueinander ist ein schneller und unkomplizierter Informationsaustausch möglich. So können Probleme auf Stuttgarts Verkehrsflächen oft bereits im Vorfeld erkannt und gelöst werden.

Die IVLZ muss auf vielfältige Ereignisse reagieren, die zu Verkehrsbehinderungen führen können. Pro Jahr sind das:

  • 26.500 Unfälle
  • 4.300 Schwertransporte
  • 1.800 Veranstaltungen (auf öffentlicher Fläche)
  • 255 Veranstaltungen der Großhallen, Märkte und Stadien
  • 14.500 Baustellen (allein auf Vorbehaltsstraßen)

Der Erfolg ist messbar - bessere Mobilität in Stuttgart

Der integrative Ansatz der IVLZ hat sich von Anfang an bewährt: Staureduktionen oder sogar Stauvermeidungen führen zu einer generellen Verbesserung des Verkehrs in Stuttgart. Das heißt, nicht nur der Individualverkehr, sondern auch Bus- und Stadtbahnverkehr profitieren davon und auch die Lebensqualität der Fußgänger, Radfahrer und Anwohner kann durch die reduzierten Emissionen gesteigert werden.

Die IVLZ

  • informiert Verkehrsteilnehmer direkt über Rundfunk bei besonderen Verkehrsstörungen.
  • greift bis zu 35 mal am Tag in das Verkehrsgeschehen ein, sei es im Individualverkehr oder ÖPNV, davon rund 25 mal über Ampelprogramme.
  • zeigt Alternativrouten auf.
  • greift bei gravierenden Störungen des ÖPNV ein (führt im Einzelfall zur Halbierung der Verspätung).
  • sorgt dafür, dass pro Tag mehrere Kilometer Stau abgebaut oder verhindert werden.
  • reduziert die Zeiten für abfließende Veranstaltungsverkehre auf etwa die Hälfte (beispielsweise im NeckarPark).
  • schaltet spezielle Ampelprogramme für Fußgänger und Radfahrer

 
 

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