Internationaler Tag des Frühgeborenen
18.11.2009 Gesundheit
In diesem Jahr fand am 17. November der 1. Internationale Tag des Frühgeborenen (Preemie Day) statt. Zum ersten Mal wurde den Frühgeborenen ein eigener Tag gewidmet, um auf die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder aufmerksam zu machen.
Der Preemie Day geht auf eine Initiative eines Vaters zurück, der am 17. November letzten Jahres Vater einer gesunden Tochter wurde. Zwei Jahre zuvor hatte er seine frühgeborenen Drillinge verloren.
Nach Information des Bundesverbandes "Das frühgeborene Kind e.V." kommen jährlich bundesweit 60 000 Kinder als "Frühchen" zur Welt. Zu früh geboren ist ein Kind, wenn es vor der 37. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblickt. Aufgrund der guten medizinischen Versorgung in den neonatologischen Abteilungen der Kinderkliniken haben heute viele Kinder auch mit einem niedrigen Geburtsgewicht gute Überlebens- und Entwicklungschancen.
Das Stuttgarter Gesundheitsamt trägt dazu bei, den Kleinsten und ihren Familien den Weg ins Leben zu ebnen. "Besonders in der ersten Zeit ist die Frühgeburt eines Kindes für Eltern eine große Belastung", berichtet Dr. med. Eva Hungerland, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendgesundheit, Gesundheitsförderung, Soziale Dienste des Gesundheitsamts. "Die Eltern schwanken zwischen 'Hoffen und Bangen'. Die Geschwisterkinder leiden unter der Abwesenheit der Eltern durch die langen Krankenhausaufenthalte des früh geborenen Geschwisterchens", so die Medizinerin. Auch nach der Entlassung müssen die Eltern einen Großteil ihrer Aufmerksamkeit auf das Frühgeborene richten. In dieser Zeit brauchen viele Eltern neben der optimalen medizinischen Versorgung ihres Kindes eine psychosoziale Begleitung, die die Bedürfnisse der gesamten Familie im Blickfeld hat.
Seit mehr als zwanzig Jahren bietet deshalb der Sozialdienst des Gesundheitsamtes niederschwellig und kurzfristig Hilfen für Eltern mit frühgeborenen Kindern an. Dabei besteht eine enge Kooperation mit den neonatologischen Stationen im Olgahospital Stuttgart. Einmal wöchentlich findet eine sogenannte Soziale Visite statt.
Die Sozialarbeiterinnen nehmen auf den Stationen Kontakt zu den Familien auf. Die Eltern haben hier die Möglichkeit, ihre Sorgen anzusprechen und mit dem Sozialdienst mögliche Unterstützungs- und Förderangebote zu überlegen. Dabei ist immer die gesamte Familie mit ihren vielfältigen Bedürfnissen im Blickfeld. Der Kontakt zu den Sozialarbeiterinnen bleibt über den Krankenhausaufenthalt hinaus bestehen. Ist das Kind gesund, endet die Beratung meist während der ersten drei Lebensjahre. Sind aufgrund der Frühgeburt Einschränkungen geblieben, bieten die Sozialarbeiterinnen den Familien über die gesamte Kinder- und Jugendzeit dieses Kindes Begleitung und Unterstützung an.
Erstinformation und Beratung erhalten Stuttgarter Eltern beim Sozialdienst des Gesundheitsamts, Kontaktaufnahme über das Sekretariat unter Telefon 216-7656 oder E-Mail christine.stauch@stuttgart.de.
Nach Information des Bundesverbandes "Das frühgeborene Kind e.V." kommen jährlich bundesweit 60 000 Kinder als "Frühchen" zur Welt. Zu früh geboren ist ein Kind, wenn es vor der 37. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblickt. Aufgrund der guten medizinischen Versorgung in den neonatologischen Abteilungen der Kinderkliniken haben heute viele Kinder auch mit einem niedrigen Geburtsgewicht gute Überlebens- und Entwicklungschancen.
Das Stuttgarter Gesundheitsamt trägt dazu bei, den Kleinsten und ihren Familien den Weg ins Leben zu ebnen. "Besonders in der ersten Zeit ist die Frühgeburt eines Kindes für Eltern eine große Belastung", berichtet Dr. med. Eva Hungerland, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendgesundheit, Gesundheitsförderung, Soziale Dienste des Gesundheitsamts. "Die Eltern schwanken zwischen 'Hoffen und Bangen'. Die Geschwisterkinder leiden unter der Abwesenheit der Eltern durch die langen Krankenhausaufenthalte des früh geborenen Geschwisterchens", so die Medizinerin. Auch nach der Entlassung müssen die Eltern einen Großteil ihrer Aufmerksamkeit auf das Frühgeborene richten. In dieser Zeit brauchen viele Eltern neben der optimalen medizinischen Versorgung ihres Kindes eine psychosoziale Begleitung, die die Bedürfnisse der gesamten Familie im Blickfeld hat.
Seit mehr als zwanzig Jahren bietet deshalb der Sozialdienst des Gesundheitsamtes niederschwellig und kurzfristig Hilfen für Eltern mit frühgeborenen Kindern an. Dabei besteht eine enge Kooperation mit den neonatologischen Stationen im Olgahospital Stuttgart. Einmal wöchentlich findet eine sogenannte Soziale Visite statt.
Die Sozialarbeiterinnen nehmen auf den Stationen Kontakt zu den Familien auf. Die Eltern haben hier die Möglichkeit, ihre Sorgen anzusprechen und mit dem Sozialdienst mögliche Unterstützungs- und Förderangebote zu überlegen. Dabei ist immer die gesamte Familie mit ihren vielfältigen Bedürfnissen im Blickfeld. Der Kontakt zu den Sozialarbeiterinnen bleibt über den Krankenhausaufenthalt hinaus bestehen. Ist das Kind gesund, endet die Beratung meist während der ersten drei Lebensjahre. Sind aufgrund der Frühgeburt Einschränkungen geblieben, bieten die Sozialarbeiterinnen den Familien über die gesamte Kinder- und Jugendzeit dieses Kindes Begleitung und Unterstützung an.
Erstinformation und Beratung erhalten Stuttgarter Eltern beim Sozialdienst des Gesundheitsamts, Kontaktaufnahme über das Sekretariat unter Telefon 216-7656 oder E-Mail christine.stauch@stuttgart.de.

