Borreliose

Die Borreliose ist eine bakteriell verursachte Krankheit, gegen die keine Impfung möglich ist und die von Zecken übertragen wird. Die Befallsrate der Zecken mit Borrelien liegt um ein Mehrfaches über der mit FSME-Viren, einer durch Zeckenstiche übertragenen Virusinfektion. Borrelien sind in ganz Deutschland verbreitet.

Typische Krankheitszeichen der Borreliose

Eine Borrelien-Infektion führt zunächst zu milden, grippeähnlichen Allgemeinsymptomen. Bei 60 Prozent der Erkrankten führt sie zu einem Hautausschlag um die Einstichstelle, der so genannten "Wanderröte" und eventuell zu regionaler Lymphknotenschwellung. Gleichzeitig oder auch erst Monate später kann es zur Ausbreitung des Erregers im Körper kommen mit Schädigung des zentralen Nervensystems, der Gelenke, der Haut und des Herzens. Typische Beschwerden sind Gefühlsstörungen, Lähmungserscheinungen, Herzrhythmusstörungen oder Gelenkschmerzen, meist im Knie.

Wichtig: Schutz vor Zecken

Gegen eine Borrelien-Infektion kann man sich nur schützen, indem man den Zeckenstich vermeidet. Wurde dagegen eine Borrelien-Infektion festgestellt, sollte frühzeitig eine Antibiotika-Behandlung über mindestens 14 bis 21 Tage erfolgen. Auf jeden Fall sollte man sich vom Arzt beraten lassen, wenn nach einem Zeckenstich Beschwerden wie Hautausschlag um die Einstichstelle oder unklare Kopf-, Nerven- und Gelenkschmerzen auftreten, damit die Ursache abgeklärt und eine Behandlung eingeleitet werden kann.

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