Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Umweltfaktoren

Jeder Mensch hat den Anspruch auf eine Umwelt, die ein Höchstmaß an Gesundheit und Wohlbefinden ermöglicht nach der Europäische Charta Umwelt und Gesundheit von 1989. Die vielfältigen Einflüsse aus der Umwelt, denen der Mensch direkt oder indirekt ausgesetzt ist, können sein Wohlbefinden fördern, aber auch beeinträchtigen und schädigen.

Umweltfaktoren im engeren Sinne

Zu den Umweltfaktoren im engeren Sinne gehören Wohnungen mit ihren baulichen Gegebenheiten und ihrer Inneneinrichtung, die Umgebungsluft , Lebensmittel, das Trinkwasser sowie Bäder und Badegewässer.

Wahrnehmbarkeit von Umweltbelastungen

Viele Umweltbelastungen sind mit dem Auge wahrnehmbar, zu hören oder zu riechen. Daneben gibt es Belastungen, die nur messtechnisch erfassbar sind und deren gesundheitliches Risiko nicht unmittelbar festzustellen ist. Beispiele sind Schadstoffe in der Atemluft, in Produkten und der Nahrung. "Klassische" Luftverunreinigungen durch Blei- oder Schwefeldioxidemissionen und ihre gesundheitlichen Wirkungen spielen kaum noch eine Rolle. Heute sind Umweltfaktoren wie hormonell wirksame Umweltchemikalien, schadstoffhaltige Produkte und Lebensmittel, Lärm, Feinstaub, Ozon, UV-Strahlung oder elektromagnetische Felder in den Vordergrund gerückt.

Weitere Informationen

Unterthemen

 
 

Mehr zum Thema