Empfehlungen des Gesundheitsamtes
Die Kinder- und Jugendärzte des Gesundheitsamts empfehlen, Kopfschmerzen auf jeden Fall ernst zu nehmen, da diese chronisch werden können.
Bei seltenen Kopfschmerzattacken reicht es aus, sich hinzulegen und Reize wie Lärm und Licht zu meiden. Die meisten Kopfschmerzen sind durch Schlaf gut kurierbar. Aber auch in schmerzfreien Zeiten ist auf ausreichenden Schlaf in ruhiger Umgebung zu achten, möglichst in einem kühlen Raum mit frischer Luft.
Häufig wirken auch ein Eisbeutel auf der Stirn oder eine leichte Kopfmassage, zum Beispiel mit Pfefferminzöl, schmerzlindernd.
Treten die Kopfschmerzen häufiger auf, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Wichtig ist ein präzises Wissen über die auslösenden Faktoren. Ein Kopfschmerztagebuch kann dabei helfen.
Auch bei Kindern und Jugendlichen wirken oft Entspannungsübungen, wie die progressive Muskelrelaxation, Phantasiereisen oder besondere Atemtechniken sowie Biofeedbackverfahren. Sehr gut wirksam ist auch eine Kombination aus Entspannung und kindgerechtem Training zum Stressmanagement.