Sozialplanung - Menschen mit Suchtproblematik

Ziel der Gesundheits- und Sozialplanung für Suchtmittelabhängige ist die Sicher­stellung und Optimierung der Versorgung von Menschen mit entsprechenden gesundheit­lichen Gefährdungen und / oder Einschränkungen mit sozialen Diensten und Einrichtungen in Stuttgart.

Aufgabe der Sozialplanung Sucht

Die Aufgabe der Sozialplanung ist es, fachliche Standards wie zum Beispiel die Qualität der Leistungen auf der Basis der Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt im Abgleich mit den sich verändern­den sozialen Sicherungssystemen und vorhandenen Ressourcen weiter zu entwickeln. Dabei wird eine für die Zielgruppen angemessene Versorgung im Hinblick auf Qua­lität und Quantität angestrebt.

Zusammenwirken der Arbeitsbereiche und Partner

Um dieses Ziel zu erreichen, wirken Sozialplanung und Finanzcontrolling zusammen und liefern Informationen hinsichtlich einer zeitgemäßen Leistungserbringung, der Effektivität und Effizienz der vor­handenen Infrastruktur sowie der Bedarfe.

Die Suchthilfeplanung ist sowohl zielgruppen- als auch projektbezogen tätig. Sie arbeitet dabei auf kommunaler Ebene mit folgenden Gruppen zusammen:
  • Träger von Einrichtungen
  • Anbieter von Leistungen für Abhängige wie Ärzte, Selbsthilfegruppen und so weiter
  • Gemeinderat einschließlich der entsprechenden Gremien
  • Stadtverwaltung
  • mit allen sonstigen Institutionen, die in Bereichen der Suchthilfe tätig sind

Koordinations- und Planungsebene

Die gemeinsame Planung und Abstimmung findet seit Juli 2007 im Rahmen einer Vereinbarung statt, in die alle Mitglieder des Suchthilfeverbundes Stuttgart und die Schwerpunktpraxis einbezogen sind.

Mitglieder des Suchthilfeverbundes sind:

  • Caritasverband für Stuttgart e.V.
  • die Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V.
  • Release Stuttgart e.V.
  • Lagaya e.V.
  • Klinikum Stuttgart, Zentrum für seelische Gesundheit
Ferner finden jährlich zwei Schwerpunktsitzungen des Sozial- und Gesundheitsauschusses der Stadt Stuttgart zum Themenbereich Sucht statt.

Kommunales Suchthilfenetzwerk der Landeshauptstadt Stuttgart

Im März 2009 wurde mit der ersten konstituierenden Sitzung das Stuttgarter Kommunale Suchthilfenetzwerk gegründet.

Das Netzwerk bildet die Grundlage für eine verbindliche Planungs- und Abstimmungsstruktur, unter Beteiligung aller in unterschiedlicher Weise an der Suchthilfe beteiligten Kräfte, für die ambulante und stationäre Suchthilfe in Stuttgart.

Mitglieder im Kommunalen Suchthilfenetzwerk sind Vertreter der kommunalen Verwaltung, der Kostenträger, der Leistungserbringer und weitere Kooperationspartner.

Die Geschäftsführung obliegt dem Suchthilfeplaner der Landeshauptstadt Stuttgart.

Das Kommunale Suchthilfenetzwerk ist Voraussetzung für die Gewährung einer Landesförderung für die Fachkräfte der Stuttgarter Suchtberatungsstellen.

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