Umweltpreis

Der Umweltpreis hat mittlerweile eine lange Tradition. Seit 1984 wird er ausgeschrieben und richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Stuttgart, an Vereine, Gruppen und Betriebe. Alle zwei Jahre wird der Umweltpreis verliehen.

Vor allem die Stuttgarter Schulen haben sich in den vergangenen Jahren rege beteiligt. Sei es mit Maßnahmen zur Energieeinsparung durch die Dämmung des Schuldachs, die Pflege des Schulgartens oder durch Müllvermeidung. Auch für viele Betriebe ist Umweltschutz schon lange ein Thema. Nicht nur Energie und Ressourcen, auch Kosten lassen sich so einsparen. Auch als Imageträger hat sich der Umwelt- und Naturschutz mittlerweile bewährt.

Der Umweltpreis ist ausgeschrieben für die Themenfelder Abfall, Wasser, Energie, Mobilität, Naturschutz und Umweltmanagement. Interessierte können sich mit Projekten zur umweltgerechten Verwendung von Ressourcen oder zum Einsatz regenerativer Energiequellen im privaten wie im gewerblichen Bereich bewerben.

Auch Maßnahmen zur Umweltkommunikation, zum Beispiel Umweltbildung, Publikationen über Umweltthemen, didaktische Begleitung von umweltbezogenen Projekten im Betrieb oder Verein können ausgezeichnet werden.

Wer kann teilnehmen?

Teilnahmeberichtigt sind alle Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Gruppen und sonstigen Einrichtungen, die ihren Sitz in Stuttgart haben. Auch Handel, Gewerbe und Industrie werden ausdrücklich zur Teilnahme ermutigt.

Alle Stuttgarter Haushalte können sich beteiligen - seien es Ein-, Zwei- oder Drei-Personen-Haushalte, Klein- oder Großfamilien. Sie alle können zeigen, welchen Beitrag sie zum Schutz der Ressourcen, zur Einsparung von Wasser und Energie oder zum Erhalt der Natur in den vergangenen zwei Jahren geleistet haben.

Unter allen Teilnehmern werden Geldpreise im Gesamtwert von 3000 Euro verlost. Einen Sonderpreis vergibt das Preisgericht an herausragende Bewerbungen. Über die Preisvergabe entscheidet das Preisgericht des Umweltpreises der Landeshauptstadt Stuttgart.


Die Teilnahme am Vereinswettbewerb ist unkompliziert. Benötigt werden folgende Angaben: Anschrift eines Ansprechpartners für Rückfragen und eine schriftliche Darstellung der Projekte, in der die zugrunde liegende Idee, der Verlauf der Realisierungsphase und das Ergebnis beschrieben werden, einschließlich einer Bewertung des Erfolgs aus Sicht der Initiatoren. Dies kann - falls vorhanden - durch Bilder, Skizzen, Pläne oder Presseberichte ergänzt werden.