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Albrecht von Hauff: Mahnmal für die Opfer der Deportation jüdischer Mitbürger, 1962

Denkmal Nationalsozialismus

Albrecht von Hauff: Mahnmal für die Opfer der Deportation jüdischer Mitbürger, 1962
Höhenpark Killesberg
Am Kochenhof
70192 Stuttgart
S-Nord

Wir über uns

Der von Albrecht von Hauff künstlerisch gestaltete und am 24. Juni 1962 eingeweihte Obelisk trägt folgende Inschrift: "Zum Gedenken an die mehr als 2000 jüdischen Mitbürger, die während der Jahre des Unheils 1941 und 1942 von hier aus ihren Leidensweg in die Konzentrationslager und in den Tod antraten. - Errichtet von der Stadt Stuttgart."

Die Nationalsozialisten hatten ab 27. November 1941 rund tausend Menschen jüdischer Herkunft aus Stuttgart und anderen württembergischen Orten und Städten auf den Killesberg verschleppt und am 1. Dezember vom Stuttgarter Nordbahnhof aus ins Konzentrationslager Riga deportiert. Mehr als tausend weitere Juden aus Württemberg wurden am 26. April 1942 und am 22. August 1942 ebenfalls vom Killesberg in die KZs Riga und Theresienstadt deportiert. 1933 lebten in Stuttgart 4876 Juden, 2106 emigrierten in den Jahren 1933 bis 1939. Etwa 2000 Stuttgarter Juden wurden 1941 bis 1945 in den Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet. 1945 lebten noch 150 Juden in Stuttgart.


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