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Karl-Heinrich-Ulrichs

Ehrenmal (Persönlichkeiten)

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Karl Heinrich Ulrichs (* 28. August 1825 in Kirchdorf (Aurich), † 14. Juli 1895 in L'Aquila, Italien) wurde aufgrund seiner Homosexualität Ulrichs denunziert und erhielt 1858 ein Berufsverbot. Er lebte von 1870 bis 1880 in Stuttgart, zuerst in der Lindenstraße 10 (heute Kienestraße), dann seit 1872 in der Silberburgstraße 102. In seinen hier verfassten Schriften ging er von einer natürlich, nicht krankhaften Veranlagung aus und forderte die Straflosigkeit homosexueller Handlungen. Seine öffentliche Forderung löste im Jahr 1867 auf dem deutschen Juristentag in München heftige Tumulte aus.

Ulrichs veröffentlichte insgesamt zwölf Schriften unter dem Titel "Forschungen über das Rätsel der mannmännlichen Liebe", die teilweise verboten wurden.

Am 14. Juli 2015 wurde der Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz aus Anlass seines 120. Todestages feierlich benannt. Diese Ehrung setzt ein Zeichen für Vielfalt und Respekt in einem weltoffenen Stuttgart.

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