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Monatsheft 3/2012

Altersstruktur der Bewohner von Eigentumswohnungen und prognostischer Ausblick auf die Nachfrageverschiebungen. Bei den 18- bis 45-jährigen Stuttgartern verfügen 98 Prozent über einen privaten Internetzugang. Das ist eines der Ergebnisse einer Auswertung der Bürgerumfrage 2011 zum Thema Internetnutzung in Stuttgart. Insgesamt 84 Prozent der Stuttgarter verfügen über einen privaten Internetzugang. Allerdings variiert dies stark mit dem Alter. 59 Prozent der Stuttgarter nutzen das Internet zu Hause für private Zwecke täglich oder fast täglich. Deutliche Unterschiede bei der Nutzung des Internets zeigen sich beim Bildungsgrad: Je höher die Bildung, desto öfter wird das Internet genutzt. 76 Prozent der Absolventen von Hochschulen und Berufsakademien nutzen täglich privat das Internet, allerdings nur 31 Prozent der Hauptschulabsolventen. Wenige Unterschiede ergeben sich hingegen beim Geschlecht und bei der Nationalität. Hier ist das Nutzungsverhalten nahezu identisch. Einem interessanten Trend zum zweiten Vornamen geht ein weiterer Beitrag des Monatshefts nach. Bei den Kindern, die im vergangenen Jahr in Stuttgart geboren wurden, haben mehr als die Hälfte (53 Prozent) einen zweiten Vornamen. Seit 1974 ist in Stuttgart ein kontinuierlicher Anstieg bei der Verwendung eines zweiten Vornamens festzustellen - sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen. Der mit Abstand beliebteste Zweitvorname ist Maria. Es folgen Elisabeth, Michael und Karl. Die beliebtesten Kombinationen sind Anna Maria, Eva Maria und Klaus Dieter. In einem Kurzbericht des Monatshefts wird eine bevölkerungsstatistische Analyse zum Thema Migrationshintergrund von Kindern und Jugendlichen in Stuttgart präsentiert. Demnach haben 44 Prozent der Minderjährigen in Stuttgart keinen Migrationshintergrund. Vor zehn Jahren waren es noch 48 Prozent. Zwölf Prozent (2001: neun Prozent) leben in gemischten Haushalten (Vater oder Mutter mit Migrationshintergrund). In reinen Migrantenhaushalten leben 44 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Stuttgart (2011: 43 Prozent). Im Hauptbeitrag des Monatshefts wird eine Analyse der Struktur der Bewohner von Eigentumswohnungen vorgestellt. Eigentumswohnungen haben in Stuttgart im Durchschnitt eine Wohnfläche von 80 Quadratmetern, Einfamilienhäuser von 130 Quadratmetern. Beim Einzug in ein Einfamilienhaus umfasst der Haushalt durchschnittlich 3,4 Personen. Zwischen Einzug und Auszug des Haushalts beziehungsweise Tod des letzten Haushaltsangehörigen verkleinert sich der Haushalt auf 2,1 Personen. Bei Eigentumswohnungen reduziert sich die durchschnittliche Haushaltsgröße zwischen Ein- und Auszug von 2,4 auf 1,8 Personen. Im Schnitt wohnt in Stuttgart jedes dritte Kind und auch jeder dritte Erwachsene zwischen 35 und 64 Jahren in einer Eigentumswohnung. Bei den 65-Jährigen und Älteren sind die Eigentümeranteile mit 45 Prozent am höchsten. Von den 18- bis 34-Jährigen wohnt nur etwa jeder Sechste in einer Eigentumswohnung.

Monatsheft der Schriftenreihe "Statistik und Informationsmanagement", gedruckt A4 broschürt

Erschienen im März 2012

Produktnummer 9294

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Umfang

32 Seiten

Adresse

Statistisches Amt

Beiträge zum Produkt

Titel Preis
Altersstruktur der Bewohner von Eigentumswohnungen 2009 und prognostischer Ausblick auf die Nachfrageverschiebungen -
Die größten Städte 2010 nach der Einwohnerzahl -
Endbericht der AG "Georeferenzierung von Daten" des RatSWD 2012 erschienen -
In Stuttgart geht der Trend 2011 wieder zum zweiten Vornamen -
Private Internetnutzung in der Stuttgarter Bevölkerung 2011 -
Stuttgarter Veranstaltungen von April 2009 bis Januar 2012 -
44 Prozent der Stuttgarter Kinder und Jugendlichen leben 2011 in reinen Migrantenhaushalten -
Stuttgarter Zahlenspiegel 1995 bis 2015 -