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Monatsheft 2/2014

Schwerpunkt: Entwicklung von Bevölkerung und Erwerbstätigkeit in größeren Städten Deutschlands 2000 bis 2011. Das Monatsheft beinhaltet außerdem einen Aufsatz zum innerdeutschen Wanderungsverhalten in Bezug auf Stuttgart. Als Fazit der Wanderungsanalyse wird festgestellt, dass sich innerhalb der vergangenen zehn Jahre die räumlichen Muster der Wanderungen von und nach Stuttgart einerseits verändert haben. Im Zuge eines robusten Angebots von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie einer deutlich gestiegenen Zahl an Studienplätzen von rund 30 000 im Jahr 2000 auf über 50 000 im Jahr 2012 nahm die Zuwanderung aus einigen westdeutschen Bundesländern zu. Um das Jahr 2010 wurden mit allen deutschen Flächenländern Wanderungsüberschüsse erzielt, während Stuttgart zehn Jahre zuvor noch negative Wanderungssalden mit Baden-Württemberg und Bayern aufwies. Gleichzeitig haben die Wanderungsgewinne aus den ostdeutschen Bundesländern nachgelassen, so dass insgesamt von einer Angleichung der Wanderungsverflechtungen Stuttgarts mit den ost- und westdeutschen Flächenländern gesprochen werden kann. Grundlegend gewandelt haben sich die Wanderungsmuster zwischen Stuttgart und seinem weiteren Umland. Während die Stadt um das Jahr 2000 noch Einwohner an einige ländliche Kreise des weiteren Umlandes verlor, werden heute durchweg positive Wanderungssalden verzeichnet, was vor allem auf die veränderte Altersstruktur im weiteren Umland zurückzuführen ist. Teilweise zeigen sich die räumlichen Muster der Wanderungen von und nach Stuttgart aber auch stabil: Die Abwanderungen in die direkten Umlandkreise einerseits und in die Kernstädte der westdeutschen Ballungszentren (München, Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Düsseldorf) sowie nach Berlin andererseits halten mehr oder weniger unverändert an. Ein weiterer Aufsatz des Monatshefts beschäftigt sich mit der Thematik sommerliche Hitzebelastung der Stuttgarter Bevölkerung. Hier wurde eine entsprechende Frage der letzten Bürgerumfrage 2013 ausgewertet. 17 Prozent der Stuttgarterinnen und Stuttgarter fühlen sich danach durch sommerliche Hitze in der Stadt belastet. Innerhalb des Stadtgebiets gibt es aber größere Unterschiede. Vor allem im Talkessel, entlang der Neckarachse von Hedelfingen bis Bad Cannstatt und in Zuffenhausen fühlen sich die Bewohner überdurchschnittlich häufig im eigenen Wohnumfeld von sommerlicher Hitze belastet.

Monatsheft der Schriftenreihe "Statistik und Informationsmanagement", gedruckt A4 broschürt

Erschienen im Februar 2014

Produktnummer 10124

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Umfang

21 Seiten

Adresse

Statistisches Amt

Beiträge zum Produkt

Titel Preis
Entwicklung von Bevölkerung und Erwerbstätigkeit in größeren Städten Deutschlands 2000 bis 2011 3,00 €
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