Radioaktivität

Es ist zu unterscheiden zwischen natürlicher und künstlicher Radioaktivität. Unter natürlicher Radioaktivität versteht man natürliche Strahlung, die in der Natur entsteht und die es seit Bestehen der Erde gibt.

Künstliche Radioaktivität

Künstliche Radioaktivität wird in vielen Bereichen der Wirtschaft, Medizin, Forschung und Industrie eingesetzt. Der Umgang mit radioaktiven Stoffen und Geräten ist in der Regel genehmigungspflichtig. Dabei gilt es immer, Nutzen und vorhandene Risiken abzuwägen.

Unterschied zwischen natürlicher und künstlicher Radioaktivität

Der Unterschied zwischen natürlicher und künstlicher Radioaktivität liegt allein im Ursprung. Die schädigende Wirkung von Radioaktivität hängt nur von der jeweiligen Dosis ab. Dabei spielen die Art der Strahlung, die verschiedenen Belastungspfade, die Expositionsdauer und die biologische Wirksamkeit eine Rolle. Der natürlichen Radioaktivität kann sich der Mensch schwerlich entziehen.

So ist zum Beispiel Radon ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas. Es entsteht beim radioaktiven Zerfall von Radium, vor allem im Erdboden. Unter gewissen Umständen kann Radon aus dem Untergrund in Gebäude eindringen und zu einer Luftbelastung der Innenräume führen. Radon und seine radioaktiven Zerfallsprodukte gelangen dann mit der Atemluft in die Lunge und bestrahlen diese.

Radon und seine Zerfallsprodukte machen im Mittel etwa 30 Prozent der Strahlenexposition d er deutschen Bevölkerung aus. Nach aktuellen Erkenntnissen sind cirka sieben Prozent der Lungenkrebserkrankungen ihm und seinen Folgeprodukten anzulasten. Sie sind damit nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.

Weitere Informationen
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.bfs.de und www.lubw.baden-wuerttemberg.de.

 
 

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