Erbsenbrunnen

Auf einer großen Erbse hebt ein lustiger Bub ein Krüglein empor. Zu seinen Füßen fällt das Wasser aus vier Speiern in das Becken. Dieser Brunnen aus Cannstatter Travertin ist der Nachfolger eines eisernen Brunnens, mit dessen Wasser - so die Überlieferung - die Erbsen und andere Hülsenfrüchte am besten gekocht werden konnten.

Nach dem Krieg zerstörte ein Soldat die Figur des bis dahin unbeschädigten Brunnens. Sie wurde 1948 vom Bildhauer Fritz von Graevenitz neu geschaffen. Sein Neffe, der Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, verriet anlässlich seiner Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Stuttgart, dass sein Onkel ihn damals als Modell für das neue Erbsenbüble ausgesucht hatte.



Standort: Marktstraße/Erbsenbrunnengasse
Stadtbezirk: Bad Cannstatt
Wasserklassifikation: Mineralwasser-Trinkbrunnen
gespeist von: Keller-Tiefbrunnen
Entworfen/realisiert: 1929
Entwurf/Realisation: Fritz von Graevenitz
Erneuert/saniert: 2000
Unterhaltung: Tiefbauamt
Betrieb: ganzjährig

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Erbsenbrunnen
 
 

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