Hans-im-Glück-Brunnen

Die Brunnenfigur verkörpert einen derben Bauernburschen von den Fildern in einer kurzen, mit Silberknöpfen besetzen Jacke, dem der Künstler im Schlachthaus begegnet war. Zu Füßen des Jungen tummeln sich ein Schwein und sechs kleine Enten, die als Wasserspeier dienen. Auf dem Rand der Brunnenschale erhebt sich eine gitterartige schmiedeeiserne Einfassung mit sechs Bronzemedaillons, die das gleichnamige Märchen in Bildern erzählen. Darüber befindet sich ein kunstvoll gewölbter schmiedeeiserner Baldachin, aus dessen Spitze ein vierblättriges Kleeblatt emporragt.

Am 12. Mai 1909 wurde der Hans-im-Glück-Brunnen als krönender Abschluss der damaligen Altstadtsanierung eingeweiht.

Standort: Geißstraße
Stadtbezirk: Stuttgart-Mitte
Entworfen/realisiert: 1909
Entwurf/Realisation: Prof. Joseph Zeitler
Unterhaltung: Tiefbauamt
in Betrieb von: ca. Mitte Mai
in Betrieb bis: ca. Mitte September

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Hans-im-Glück-Brunnen
 
 

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