Libellenbrunnen

Die im Jugendstil erbaute Anlage besteht aus französischem Kalkstein. Zwischen zwei Trögen ragt eine massive Säule empor, auf deren Vorderseite das Gesicht eines Fauns mit Ziegenohren eingelassen ist. Aus seinen Mundwinkeln strömen zwei Wasserstrahlen. Eine Frauengestalt mit Libellenflügeln lehnt sich an die Säule und kitzelt den Faun mit einem Rohrkolben.

Im Kriegsjahr 1943 wurden die Bronzeplastiken eingeschmolzen. 1950 entstand in einer Nachbildung aus Kostengründen zunächst nur die Faunmaske. Beim Umbau der Einmündung Relenbergstraße in den Herdweg konnte dann die gesamte Anlage wieder hergestellt werden. Das Modell der fehlenden Libelle fand man bei der Kunstgießerei Strassacker in Süßen.



Standort: Relenbergstraße/Herdweg
Stadtbezirk: Stuttgart-Nord
Entworfen/realisiert: 1904
Entwurf/Realisation: Prof. Wilhelm Schotter, Emil Kiemlen
Erneuert/saniert: 1950, 1981
Unterhaltung: Tiefbauamt
in Betrieb von: ca. Mitte Mai
in Betrieb bis: ca. Mitte September

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