Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik

Das Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB entwickelt und optimiert Verfahren und Produkte für die Geschäftsfelder Medizin, Pharmazie, Chemie, Umwelt und Energie. Zu den Kompetenzen des Instituts zählen Grenzflächentechnologie und Materialwissenschaft, Umweltbiotechnologie und Bioverfahrenstechnik, Molekulare Biotechnologie, Zellkulturtechnik und Tissue Engineering.

Ziel des Institutes ist es, biologische und medizinische Frage- und Aufgabenstellungen in wirtschaftliche und gleichzeitig nachhaltige Verfahren und Produkte umzusetzen - unter anderem bietet es dabei Komplettlösungen vom Laborversuch bis zur fertigen Pilotanwendung.

Die gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Disziplinen am Institut eröffnet Bereichen wie Medizintechnik, Nanobiotechnologie oder Weißer Biotechnologie ganz neue Ansätze.

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Foto: Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB

Vernetzt und kundenorientiert

Eine enge Kooperation mit dem Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGVT) der Universität Stuttgart und die Einbindung in bestehende Forschungsnetzwerke sowie eine gut funktionierende Infrastruktur aus akkreditierten Labors sichern wissenschaftlich fundierte und standardisierte Ergebnisse.

Neben der Auftragsforschung bietet das Fraunhofer IGB akkreditierte Analysen und Prüfungen an, deren Qualität internationalen Standards entspricht. Es besitzt zudem Herstellungserlaubnisse für autologe Knorpel- und Stammzelltransplantate, mit denen Knorpeldefekte behandelt werden können. Darüber hinaus entwickelt und forscht das Institut an Tissue-Engineering-Produkten, deren Möglichkeiten eine schonendere Medizin mit geringeren Abstoßungsreaktionen versprechen.

Das Fraunhofer IGB arbeitet nach GMP -Richtlinien - Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe.

Bildung braucht Forschung

Das Fraunhofer IGB bietet Studierenden und Absolventen die Möglichkeit, praxisnah in der angewandten Forschung mitzuarbeiten. Alle Abteilungen stellen neben Studien-, Diplom- und Doktorarbeiten auch Praktikumsplätze (Praxissemester im Hauptstudium) zur Verfügung. Die Arbeiten richten sich an Studierende (Uni und FH) der Biologie, Biochemie, Biotechnologie, Chemie oder Physik sowie der Verfahrenstechnik und verwandter Fachrichtungen.

Geschichte des Institutes

Die Wurzeln des Fraunhofer IGB liegen im pfälzischen Marienthal, heute ein Teilort von Kirchheim-Bolanden, wo es 1953 als Institut für Physik und Chemie der Grenzflächen gegründet wurde. Teil der Fraunhofer-Gesellschaft wurde das Institut 1962. 1969 folgte der Umzug nach Stuttgart. Erst 1976 erhielt das Institut seinen heutigen Namen Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik . Heute arbeiten am Institut über 200 Mitarbeiter bei einem Jahresbudget von über 13 Millionen Euro.

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