Kompostmiete oder Kompostlege?
Die klassische Kompostmiete bis zu einer Höhe von maximal einem Meter und einer Länge je nach Bedarf dürfte bei den heutigen Gartengrößen kaum mehr angelegt werden, obwohl diese Mietenform für große Materialmengen die beste Möglichkeit darstellt.
Üblich und am komfortabelsten dürfte die Kompostlege sein, platzsparend auf einem knappen Quadratmeter oder auch erweiterbar, bzw. die sogenannte Komposttonne, auf einer noch kleineren Standfläche.
Die dafür eingesetzten Baumaterialien haben keine Auswirkung auf den Kompostierungsprozess (es ist nur eine Frage der Dauerhaftigkeit, ob man sich für Recyclingkunststoffe, Metall, behandeltes oder unbehandeltes Holz entscheidet).
Kompostlegen, die einen festen Boden haben oder zu wenige Öffnungen aufweisen, sind ungeeignet.
Die isolierende Schicht eines Thermokomposters wird durch mechanischen Abrieb im Laufe der Zeit fast vollständig entfernt. Bedenklich ist eine Kompostlege mit Deckel, denn der natürliche Niederschlag kann nicht auf das Kompostgut gelangen und trockener Kompost verrottet nicht weiter.
Die Mindestgröße einer Kompostlege sollte die Grundfläche von 1 m² nicht unter- und eine Höhe von bis zu 1,2 m nicht überschreiten.
Die Entnahmemöglichkeit durch eine unten angebrachte Klappe ist sinnvoll und notwendig.