Kurzzeitkennzeichen

Antrag auf Zuteilung eines KurzzeitKennzeichen zur einmaligen Verwendung

Die Kennzeichen sind zweckgebunden für Probe- und Überführungsfahrten, sie sind kein Ersatz für Ausfuhrkennzeichen!

Voraussetzungen

Durch eine Rechtsänderung gelten seit 1.4.2015 folgende Voraussetzungen:

  • Fahrzeug-Ident-Nummer, Fahrzeugklasse, und Aufbauart müssen nachgewiesen werden.
  • Es muss eine gültige Hauptuntersuchung nachgewiesen sein durch Vorlage des HU-Berichts, bzw. gültiger Stempel in der Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. des Fahrzeugscheines.
  • Das Fahrzeug muss einem genehmigten Typ entsprechen bzw. muss eine Einzelgenehmigung erteilt worden sein.
  • Bei Fahrzeugen ohne erteilte Betriebserlaubnis oder ohne gültige HU bzw. ohne gültige SP werden in der Zulassungsbescheinigung Teil I für Kurzzeitkennzeichen die nachstehenden Betriebsbeschränkungen eingetragen.
  • Wenn bei einem Fahrzeug keine gültige Hauptuntersuchung vorliegt, darf die Fahrt mit dem Kurzzeitkennzeichen nur bis zur nächstgelegenen Prüfstelle innerhalb des Zulassungsbezirkes oder des angrenzenden Bezirkes durchgeführt werden. Gleiches gilt für ein Fahrzeug, bei dem erhebliche bzw. geringe Mängel festgestellt wurden (keine Verkehrsunsicherheit). Die Beschränkungen werden in die Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen. Das Kennzeichen wird also nur zugeteilt für Probe- oder Überführungsfahrten unter Beachtung der im Fahrzeugschein eingetragenen Beschränkungen. Es ist nur die Eintragung eines Fahrzeugs möglich. Durch die Eingabe der Fahrzeugdaten bei der Zulassung ist ein Wechsel der Kennzeichen auf ein anderes Fahrzeug nicht möglich. Nach Ablauf der Gültigkeit des Kurzzeitkennzeichens darf das Fahrzeug auf öffentlichen Straßen nicht mehr in Betrieb gesetzt werden.

Folgende Unterlagen sind vorzulegen

  • Antrag auf Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens (siehe Formulardatei)
  • bei Privatpersonen: Personalausweis oder Reisepass Seit 1.4.2015 darf ein Kurzzeitkennzeichen nur noch von der örtlich zuständigen Zulassungsstelle zugeteilt werden. Bei Privatpersonen ist dies ausschließlich nur die Zulassungsstelle des Hauptwohnsitzes, bzw. die Zulassungsstelle, in deren Bezirk das Fahrzeug steht. Bei Antragstellern, die keinen Wohnsitz in der Bundesrepublik haben, ist die Zulassungsstelle örtlich zuständig, bei der das Kurzzeitkennzeichen beantragt wird.
  • bei juristischen Personen oder selbstständig Gewerbetreibenden:
    • Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug bei Sitz in Stuttgart
    • Gewerbeanmeldung und Handelsregisterauszug, wenn sich die Hauptniederlassung außerhalb von Stuttgart befindet.
  • Referenznummer/eVB Ihres Versicherers für Kurzzeitkennzeichen.
  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein, Kopie, Fax oder E-Mail sind ausreichend.
  • HU-Bericht, bzw. HU Nachweis aus der Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. dem Fahrzeugschein, Kopie, Fax oder E-Mail sind ausreichend.
  • Beauftragte benötigen eine Vollmacht, den eigenen Ausweis sowie den des Vollmachtgebers.

Zulassungsverweigerungsgesetz

Fahrzeugzulassungen werden verweigert, wenn aus früheren Zulassungsvorgängen noch offene Gebührenschulden bestehen. Erst nachdem die ausstehenden Gebühren einschließlich der Säumniszuschläge beglichen wurden, darf die Zulassung eines Fahrzeuges vorgenommen werden. Diese Regelung gilt für geschuldete Beträge in Höhe von mehr als 10 Euro.

Beauftragt der Halter eine dritte Person mit der Zulassung des Fahrzeuges, muss er schriftlich sein Einverständnis erklären, dass die Zulassungsbehörde dem Bevollmächtigten Auskunft über die Höhe der ausstehenden Gebühren erteilen darf.

Weitere Informationen
Diesen Vorgang können Sie nur auf der Kfz-Zulassungsstelle erledigen; nicht bei den Bürgerbüros.

Termine/Fristen
Die Kennzeichen sind einschließlich des Tages der Zuteilung 5 Tage gültig.