Kinderfreundliches Stuttgart

Kinder und Familien können sich in Stuttgart wohl fühlen. Die Landeshauptstadt will sowohl für ihre jungen Bewohnerinnen und Bewohner, als auch für ihre kleinen Gäste ein lebenswerter und attraktiver Ort sein.


Kinder auf Fensterbank. Foto: Stadt Stuttgart /Frederik LauxFoto: Stadt Stuttgart / Frederik Laux

Konzeption für ein kinderfreundliches Stuttgart

Kinder sollen in Stuttgart gut leben und aufwachsen können. Dazu gehören Geborgenheit und Schutz, gerechte Chancen für alle, aber auch, dass Kinder gehört und beteiligt werden. Die Konzeption für  "Kinderfreundliches Stuttgart" zeigt Ziele bis 2020 auf:

Die Konzeption geht von der Vielfalt der 74.000 Kinder in Stuttgart unter 15 Jahren im Hinblick auf Alter, Geschlecht oder kulturellem Hintergrund aus. Benachteiligte Kinder werden besonders berücksichtigt mit dem Ziel einer Chancengerechtigkeit für alle Kinder. Die Wahrung der Kinderrechte und die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung werden ausdrücklich berücksichtigt. Die Konzeption beschreibt in den neun Handlungsfeldern

  • Sicherheit und Sauberkeit,
  • Umwelt und Natur,
  • Gesundheit, Sport, Bewegung und Ernährung,
  • Stadtraum und Spielflächen,
  • Armut, Teilhabe und Chancengerechtigkeit,
  • Verkehr und Mobilität,
  • Kinderbeteiligung,
  • Schule, Kita und offene Einrichtungen,
  • Kultur,

jeweils Ergebnisse der Kinderbeteiligung im Vorfeld sowie die Einschätzung zum Stand und Handlungsbedarf aus Fachperspektive. Sie weist zudem Ziele aus und gibt Handlungsempfehlungen.

Kinder, Eltern, Pädagogen und Experten haben mitgewirkt

Die Konzeption, die mit der gesamten Verwaltung systematisch erstellt wurde, beruht auf der Beteiligung von ca. 600 Kindern sowie Eltern und pädagogischen Fachkräften. In die Erarbeitung waren darüber hinaus Träger der Kinder- und Jugendarbeit, Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderates, Verbände und Einrichtungen und weitere Akteure wie der Förderverein Kinderfreundliches Stuttgart eingebunden. Geleitet wurde der Prozess von der Kinderbeauftragten Maria Haller-Kindler mit Unterstützung der Bürgerstiftung Stuttgart.

Konzeption Kinderfreundliches Stuttgart 2015 bis 2020 (PDF)


Kinder brauchen ein starke Lobby

Kinderfreundlichkeit ist eine Aufgabe, die sich ständig weiterentwickeln muss und die einer starken Lobby bedarf. Denn eine kinderfreundliche Stadt muss in ganz vielen Bereichen innerhalb des Stadtlebens ihre Akzente setzen.

Umfragen haben gezeigt, dass die Stuttgarterinnen und Stuttgarter ihre Stadt tatsächlich auch weitgehend als kinderfreundlich wahrnehmen. Mit dem Stuttgarter Gemeinderat und Oberbürgermeister Fritz Kuhn haben die Stuttgarter Kinder zwei Partner an ihrer Seite, die sich für eine kinderfreundliche Landeshauptstadt stark machen. Als Anlauf- und Koordinationsstelle für die Anliegen von Kindern und Familien und deren Beteiligung an Entwicklungen und Entscheidungen gibt es im Stuttgarter Rathaus ein Kinderbüro und eine Kinderbeauftragte.

Daneben sorgen insbesondere das Kuratorium und der Förderverein Kinderfreundliches Stuttgart, die Bürgerstiftung Stuttgart und zahlreiche weitere Akteure der Stadtgesellschaft dafür, dass die Kinder Stuttgarts eine starke Lobby haben. Im Mittelpunkt steht dabei, tragfähige Netzwerke zu knüpfen, mit dem Ziel, dass kein Kind und kein Jugendlicher verloren gehen kann.

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