StadtLicht-Planung

Die StadtLicht-Planung beschäftigt sich mit dem Erscheinungsbild der Stadträume bei Dunkelheit. In Stuttgart werden über die kommunale Pflichtaufgabe hinaus, Straßen, Wege und Plätze aus Sicherheitsgründen regelgerecht zu beleuchten, stadttypische Architekturen, Kunst- bzw. Verkehrsbauwerke u. Ähnliches lichtgestalterisch in Szene gesetzt. Damit erhalten diese Gebäude eine Nachtwirkung und tragen zur Verschönerung des öffentlichen Raumes bei.

Wir unterscheiden drei Lichtarten

  • Das kommunale Versorgungslicht
    Es ist ein nach DIN Normen geregeltes "Muss-Licht" für Sicherheit und Orientierung. Das erste Licht hat die Aufgabe, Verkehrsflächen ausreichend hell zu erleuchten, um es den Verkehrsteilnehmern zu ermöglichen, rechtzeitig aufeinander und auf Gefahren aufmerksam zu machen. Für die Sicherstellung dieses Lichtes zeichnet in Stuttgart traditionell das Tiefbauamt verantwortlich.
     
  • Das kommerzielle Licht
    Es ist das Licht der Kauf- und Warenhäuser, der großen Unternehmen, der Hotels, Restaurants, Kinos und Bars.
     
  • Das Kann-Licht" oder "Effekt-Licht"
    Es ist ein charakterisierendes, akzentuierendes und atmosphärisches Licht. Es dient vor allem dem Stadtmarketing. Eine Stadt wie Stuttgart mit ihren "Plätzen, Parks und Panoramen" schenkt speziell diesem Licht mehr Beachtung, um im Wettbewerb der größeren Städte mithalten zu können. Im Gegensatz zum kommunalen Versorgungslicht kann dieses Licht zeitlich und örtlich begrenzt, auf einzelne Objekte, effektvoll eingesetzt werden.
Die Gestaltung mit Licht steht heutzutage in unmittelbarer Wechselbeziehung zu Städtebau und Architektur. Licht gilt dabei als essenzieller "Baustoff", der in Stuttgart verstärkt eingesetzt wird.

Lichtkonzepte der Zukunft sind aber keine Handlungsanweisung zur unreflektierten "Hellmachung", sondern ein Beitrag zur Kultur des öffentlichen Raumes und der Verbesserung des urbanen Lebens.

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