Augustinum Pläne auf dem Killesberg : Stadt stellt den Bericht der Stuttgarter Zeitung klar
In der Darstellung in der Stuttgarter Zeitung zu den Plänen der Augustinum gGmbH wird Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster falsch zitiert. Der Satz "Wir brauchen keine zweite Weißenhofsiedlung" ist so nicht gefallen.
Oberbürgermeister Schuster hat bei der Pressekonferenz vielmehr betont, dass angesichts des demografischen Wandels das Thema Wohnen im Alter eine wachsende Aufgabe darstellt. Der Anspruch der Stadtverwaltung sei es, gerade an diesem Teil des frei werdendes Killesberggeländes ein architektonisch hochwertiges Ensemble von Gebäuden durch die Augustinum gGmbH erstellen zu lassen, das sich räumlich und kulturell mit der benachbarten Kunstakademie und der Weißenhofsiedlung vernetzen soll.
Um dies zu erreichen, hat die Stadt die Bedingung gestellt, dass 12 renommierte Architekturbüros zu einem Wettbewerb eingeladen werden. Ziel ist es, eine so hohe Qualität zu erreichen, dass diese richtungsweisend für das Wohnen im Alter sein kann. Insoweit knüpft dieser Anspruch an die berühmt gewordene Weißenhofsiedlung in den 20er Jahren an, bei der es um neue Formen des familiengerechten Wohnens ging.
Ob ein neues Augustinum ähnlich berühmt wird wie die Weißenhofsiedlung, kann allerdings niemand vorhersagen oder garantieren. Jedenfalls eröffnet das gewählte Verfahren die Chance, architektonisch sehr qualitätsvolles, seniorengerechtes Wohnen zu erreichen.