Häufige Fragen zur Landtagswahl 2016

Wann wurde gewählt?

Am 13. März 2016 fand die baden-württembergische Landtagswahl statt.



Wer war wahlberechtigt?

  • Deutsche im Sinne von Artikel 116 Grundgesetz
  • geboren am 13. März 1998 oder früher
  • (Haupt-)Wohnung seit mindestens drei Monaten in Baden-Württemberg


Welche Wahlkreise gab es 2016 in Stuttgart?

In Baden-Württemberg gab es zur Landtagswahl 2016 insgesamt 70 Wahlkreise. Im Stuttgarter Stadtgebiet lagen vier dieser Wahlkreise.

  • Der Wahlkreis Nr. 1 Stuttgart I umfasste die Stadtbezirke Mitte, Nord, Süd, West und die Stadtteile Gänsheide und Uhlandshöhe des Stadtbezirks Ost.
  • Der Wahlkreis Nr. 2 Stuttgart II umfasste die Stadtbezirke Birkach, Degerloch, Möhringen, Plieningen, Sillenbuch und Vaihingen.
  • Der Wahlkreis Nr. 3 Stuttgart III umfasste die Stadtbezirke Botnang, Feuerbach, Mühlhausen ohne den Stadtteil Neugereut, Münster, Stammheim, Weilimdorf und Zuffenhausen.
  • Der Wahlkreis Nr. 4 Stuttgart IV umfasste den Stadtbezirk Ost ohne die Stadtteile Gänsheide und Uhlandshöhe, sowie die Stadtbezirke Bad Cannstatt, Hedelfingen, Obertürkheim, Untertürkheim, Wangen und den Stadtteil Neugereut des Stadtbezirks Mühlhausen.
Karte mit den Stuttgarter Wahlkreisen zur Landtagswahl 2016 (PDF)



Wer konnte gewählt werden?

Wählbar war jeder zur Landtagswahl 2016 Wahlberechtigte. Zur Einreichung von Wahlvorschlägen waren Parteien sowie Einzelpersonen berechtigt.

Wahlvorschläge von Parteien, die nicht im Landtag vertreten waren (alle außer CDU, GRÜNE, SPD sowie FDP) sowie von Einzelbewerbern mussten von 150 Wahlberechtigten des Wahlkreises, in dem die Kandidatur erfolgte, unterzeichnet sein. So wurde gewährleistet, dass Wahlvorschläge für Bewerber, die keinen Rückhalt in der Bevölkerung hatten, gar nicht erst aufgestellt wurden.



Wer stand in Stuttgart auf dem Stimmzettel?


Wahlkreis Nr. 1 Stuttgart I
Partei Kandidat/-in
CDU Dr. Kluxen-Pyta, Donate
GRÜNE Aras, Muhterem
SPD Brum, Stefanie
FDP Conz, Michael
DIE LINKE Rockenbauch, Hannes
PIRATEN Knödler, Michael
REP Hantschel, Winfried
ÖDP Neuer, Ulrich
Die PARTEI Wetzel, Knud
BüSo Mohs, Hubertus
ALFA Schmid, Roland
AfD Beresowski, Alexander
Tierschutzpartei Simko-Zoffer, Maren



Wahlkreis Nr. 2 Stuttgart II
Partei Kandidat/-in
CDU Schorn, Stefanie
GRÜNE Hermann, Winfried
SPD Can, Ergun
FDP Reich-Gutjahr, Gabriele
DIE LINKE Tiarks, Johanna
PIRATEN Baumann, Felix
REP Voigt, Alexander
NPD Hellriegel, Ronnie
ÖDP Scheerer, Gerhart
BüSo Mohs, Christoph
ALFA Schupeck, Walter
AfD Prof. Dr. Stroeder, Dirk
Tierschutzpartei Simko-Zoffer, Maren



Wahlkreis Nr. 3 Stuttgart III
Partei Kandidat/-in
CDU Dr. Löffler, Reinhard
GRÜNE Untersteller, Franz
SPD von Wartenberg, Marion
FDP Heise, Gabriele
DIE LINKE Hofmann, Reiner
PIRATEN Bach, Ingo
REP Melber, Thomas
NPD Schernau, Lutz
ÖDP Zielke, Dieter
BüSo Gröner, Friedrich
ALFA Dr. Angelé, Bernhard
AfD Klingler, Bernd
Tierschutzpartei Gottfried, Matthias



Wahlkreis Nr. 4 Stuttgart IV
Partei Kandidat/-in
CDU Schmid, Roland
GRÜNE Lösch, Brigitte
SPD Gaßmann, Rolf
FDP Dr. Havlik, Jan
DIE LINKE Riexinger, Bernd
PIRATEN Kliewer, Nikolai
REP Hantschel, Winfried
NPD Schernau, Lutz
ÖDP Baur, Iris
BüSo Fellauer, Madeleine
ALFA Gerlach, Peter
AfD Brett, Eberhard
Tierschutzpartei Ebner, Matthias




Wie werden die Sitze verteilt?

Der Landtag besteht aus mindestens 120 Abgeordneten.

  • Die 70 Bewerber/-innen, welche in ihrem Wahlkreis die Mehrheit der Stimmen erhalten haben, ziehen auf jeden Fall in den Landtag ein (Direktmandate).
  • Auf Basis der insgesamt 120 Sitze wird eine Verhältnisrechnung nach Sainte-Lague/Schepers durchgeführt. Berücksichtigt werden dabei nur die Parteien, welche im Land die 5%-Hürde übersprungen haben. Durch eine weitere Verhältnisrechnung nach Sainte-Lague/Schepers werden diese Sitze auf die vier Regierungsbezirke verteilt. Auf die 120 Sitze werden die 70 Direktmandate angerechnet, sodass durch dieses Verfahren zunächst 50 Sitze zugeteilt werden (Zweitmandate).
  • Hat eine Partei in einem Regierungsbezirk mehr Direktmandate erhalten, als ihr nach der Verhältnisrechnung zustehen würden, bleiben ihr diese erhalten (Überhangmandate).
  • In diesem Fall wird die Verhältnisrechnung so lange fortgesetzt, bis die Partei die entsprechende Zahl der Sitze erhält. Dadurch können den anderen Parteien weitere Sitze zufallen (Ausgleichsmandate).