Arbeitsförderung

Die hohe Zahl der der arbeitslosen und Arbeit suchenden Menschen in Deutschland stellt die Kommunen vor eine große Herausforderung. Wo die Vermittlungsangebote der Arbeitsagentur nicht greifen, bedarf es spezifischer Maßnahmen zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Dies gilt insbesondere für bildungsungewohnte und schlecht qualifizierte Arbeitssuchende und Menschen, die zu chancenarmen und benachteiligten Gruppen zählen.

Featurebild Arbeitsförderung
Foto: ccvision

Ziele und Aufgaben der Arbeitsförderung

In der Landeshauptstadt Stuttgart ist das Thema Arbeitsförderung beim Ersten Bürgermeister angesiedelt. Ihm obliegt es, die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zu beobachten und entsprechende Impulse zu geben. Die Mitarbeiter des Referat Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen (WFB) und Frau Lavadinho  (s. Adresse rechts) unterstüzen den Ersten Bürgermeister dabei.

Folgendes sind Aufgaben der Arbeitsförderung Stuttgart:

  • Sie fungiert als Schnittstelle zwischen der Verwaltung und den unterschiedlichen Trägern von Maßnahmen der Arbeitsförderung und kommuniziert die arbeitsmarktpolitischen Ziele an die Träger.
  • Für Gewerkschaften, Freie Träger, Kirchen, Kammern und Verbände ist sie zentraler Ansprechpartner.
  • Sie steuert vorhandene Angebote. So stellt sie z.B. sicher, dass alle Zielgruppen mit Angeboten erfasst werden (z.B. Mütter mit Kindern unter drei Jahren durch die Anlaufstelle (Berufliche Beratung und Information, BBI).
  • Sie koordiniert Netzwerke von Trägern und Organisationen wie z.B. das Netzwerk "Arbeit statt Drogen" und fördert die Kommunikation unter den beteiligten Trägern.
  • Sie unterstützt Maßnamen zur Arbeitsförderung mit finanziellen Mitteln, initiiert oder entwickelt aber auch selbst solche Maßnahmen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Trägern. Beispiel: Kurse aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds "Qualifizierung Sprache und Beruf" für Migranten/-innen.
  • Sie knüpft und pflegt Kontakte zur Wirtschaft, zu Organisationen und Trägern sowie innerhalb der Stadtverwaltung. So arbeitet sie z.B. in Belangen arbeitsloser Frauen mit dem Trägernetzwerk Qualifizierung und Ausbildung für Frauen und bereitet mit diesem einen Fachtag zum Thema "Ausbildung für chancenarme Frauen" vor.
  • Sie ist Anlaufstelle der Landeshauptstadt für das Wirtschaftsministerium und Koordinierungsstelle zwischen dem Ministerium und den Trägern von Maßnahmen bei der Vergabe von Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds.
  • Sie beobachtet europaweite und bundesdeutsche arbeitsmarktpolitische Entwicklungen und Forschung, um Erkenntnisse daraus für die Landeshauptstadt Stuttgart auszuwerten.
  • Sie unterstützt den Ersten Bürgermeister bei seinen Aufgaben als Verantwortlicher für das Jobcenter auf kommunaler Ebene und für Projekte zur Förderung der betroffenen Zielgruppen.

Weitere Informationen

JobConnections - Initiative der Landeshauptstadt Stuttgart um jungen Leuten einen Einstieg in Arbeit und Ausbildung zu ermöglichen und ihnen Perspektiven für ihre berufliche Zukunft anzubieten.

eva Arbeitsvermittlung für Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten Charta der Vielfalt Der Europäische Sozialfonds (ESF)

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