Themen und Perspektiven der Stadtentwicklungsplanung

Stadtentwicklungsplanung soll wichtige gesellschaftliche Fragen mit räumlichem Bezug und planerischer Relevanz aufgreifen und operationalisieren.
Sie hat wie in Städten vergleichbarer Größe eine Initiativ- und Koordinationsfunktion.

Grundlage für die künftige Arbeit des Sachgebietes Stadtentwicklungsplanung ist der Auftrag des Gemeinderats, das "Stadtentwicklungskonzept STEK - Strategie 2006" der Landeshauptstadt Stuttgart in den Folgejahren zu konkretisieren und fortzuschreiben - inklusive einer Berichterstattung alle fünf Jahre. Ausgangspunkt sind die zehn Leitziele, die sich zu sektoralen Arbeitsprogrammen verdichten lassen, sowie die Leitprojekte / Strukturkonzepte für die vier Planungsbezirke Mitte ("StadtKernZiele"), Nord, Neckar und Filder. Darüber hinaus ist eine Reihe von Impulsprojekten genannt, die der Aktualisierung und Ergänzung bedürfen.

Wohnen mittendrin wird beliebter: der Stuttgarter WestenVergrößern
Wohnen mittendrin wird beliebter: der Stuttgarter Westen. Quelle: LHS

Eine besondere Aufmerksamkeit sollen folgende Querschnittsthemen erhalten

  • Demografischer Wandel und Anpassung von Infrastrukturen

  • Klimawandel und Anpassung von Stadtstrukturen

  • Doppelte Innenentwicklung durch integriertes Freiraum- und Qualitätsmanagement

  • Förderung urbaner kreativer Standorte ("Neue Mischgebiete")

  • Baukultur, öffentlicher Raum und topografische Identität

  • Bürgerschaftliches Engagement und gesellschaftliche Integration

Vor diesem Hintergrund nimmt das Sachgebiet innerhalb der Verwaltung bei übergeordneten Projekten, im Rahmen des Städteaustauschs und der Mitwirkung in Forschungsverbünden, vor allem aber bei der Vorbereitung kommunalpolitischer Entscheidungen die Grundlagenbereitstellung und die strategische Planung wahr.

Neue Messe Stuttgart: Standort mit direkter FlughafenanbindungVergrößern
Neue Messe Stuttgart: Standort mit direkter Flughafenanbindung. Quelle: LHS

Die Stadtentwicklungsplanung wird in den Kompetenzfeldern Wohnen, Wirtschaft und Infrastruktur / Soziale Entwicklungsplanung sowie Stadtraum / räumliche Entwicklungsplanung arbeitsteilig nach inhaltlichen Schwerpunktsetzungen, konkreten Aufgaben und Projekten des STEK organisiert. Dabei werden jeweils sektorale Grundlagenarbeit / Forschung, konzeptionelle Tätigkeiten und standortbezogene Planungen gebündelt.
Die Stelleninhaber vertreten ihr Aufgabengebiet eigenverantwortlich und ressortübergreifend, verbunden mit Koordinations- und Moderationsanforderungen, auch in Bezirksbeiräten und in gemeinderätlichen Gremien.

TheaterhausVergrößern
Kreativität als Standortfaktor: Theaterhaus am Pragsattel. Quelle: LHS