Jugend musiziert 2008 - Ergebnisse Bundeswettbewerb

Die Stuttgarter Musikschule platzierte sich beim 45. Wettbewerb "Jugend musiziert" unter den erfolgreichsten deutschen Musikschulen. Mit zwölf Ersten Preisen stellt sie 15 Prozent der Träger eines Ersten Preises aus Baden-Württemberg und - auf Bundesebene - vier Prozent. Hinzu kommen achtzehn Träger eines Zweiten Preises - dies sind dreizehn Prozent der entsprechenden Auszeichnung für junge Musiker aus Baden-Württemberg - sowie vier Träger eines Dritten Preises und sieben junge Musiker, denen eine Teilnahme "mit sehr gutem Erfolg" bescheinigt wurde.

Mit 41 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zählte die Stuttgarter Musikschule zu den am stärksten vertretenen Musikschulen. Insgesamt waren rund tausend deutsche Musikschulen mit 1996 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vertreten. Aus Baden-Württemberg nahmen 518 Nachwuchsmusikerinnen und musiker teil.

Die bundesweite Endausscheidung des Wettbewerbs "Jugend musiziert" fand vom 9. bis 17. Mai in Saarbrücken statt. Zugelassen wurde nur, wer zuvor in den Regional- und Landeswettbewerben einen Ersten Preis errungen hatte.

Mit dem guten Abschneiden knüpft die Stuttgarter Musikschule an die Erfolgstradition der Vorjahre an. "Unsere Pädagogen gehen auf jeden einzelnen Schüler ein und fördern ihn gezielt", erklärt der Direktor der Stuttgarter Musikschule, Friedrich-Koh Dolge. "Musik regt die Kreativität in der Jugend an", betont Dolge den Wert einer frühen musikalischen Ausbildung. "Dies wird den Jugendlichen auch zu Gute kommen, falls sie später keinen musischen Beruf ergreifen." Er verwies auf Untersuchungen, dass nichts Intelligenz stärker fordere als eine möglichst frühe und ausgeprägte Musikerziehung.

Die Stuttgarter Musikschule unterrichtet rund 5260 Schülerinnen und Schüler in 30 verschiedenen Instrumental- und Ensemblefächern. In den Studienvorbereitenden Klassen betreut sie 30 Hochbegabte.

Erste Preise errangen beim Bundeswettbewerb in der Sparte Ensemblewertung Bläser die Fagottisten Emanuel Kern und David Wember, die Klarinettisten Constantin Knabbe, die Hornistin Deborah Mirjam Brehm, die Oboistin Lina Luise Bauer und der Querflötist Christoph Maisch.

In der Solowertung Klavier gingen erste Preise an Annique Göttler, Jonas Emanuel Haffner, Ilja Rapoport und Vincent Herrmann.

Die Klarinettistin Leandra Damaris Brehm wurde als Mitglied von zwei Ensembles mit zwei ersten Preisen ausgezeichnet.

Mit zweiten Preisen wurden in der Ensemblewertung Bläser die Trompeter Friederike Luz, Julian Ghani, Leonie Volle, Laura Winter, Anke Herrmann, Fenja Dippon, Elske Dippon, Sabeth Fladt, Mario Woerthmann, der Fagottist Matthias Brecht, die Klarinettistin Karolina Hörner und die Querflötistin Elisabeth Hartschuh ausgezeichnet.

In der Solowertung Harfe ging ein zweiter Preis an Teresa Raff, und in der Solowertung Klavier an Lukas Kammerlander, Marcel Mok, Julia Sailer, Aurelia Georgiou, Julia Knobloch und Bertran Balli.

Dritte Preise gingen an die Pianisten Daniel Hagenmayer, Johanna Bömelburg-Zacharias, Margarita Chokoeva und Erwin Gabriel Nánásy.

Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen haben die Bratscherinnen Lea Roth und Paulina Kiss sowie in der Solowertung Gesang Steffen Dominic Schaff und Erwin Gabriel Nánásy und die Pianistinnen Sibel Adakci und Iryna Voloshchenko.