Am 29. und 30. Juni 2009 tagte im Rathaus die 3. Jahreskonferenz des Europäischen Städtenetzwerks "
Cities for Children ". Im Zentrum von Vorträgen, Workshops , Diskussionen und Besichtigungen stand das Thema "Chancengleichheit durch Bildung". Die Teilnehmer kamen aus 45 Großstädten in 20 verschiedenen Ländern. Höhepunkt war die Verleihung des
1st European Award of Excellence City for Children an Malmö, Darmstadt,
Liverpool und München für besonders innovative Projekte im Bereich Kinderfreundlichkeit.
Die Preisträger konnten ihre
Awards am Montagabend, 29. Juni bei einem festlichen Empfang im Mercedes-Benz Museum aus der Hand des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters Mika Häkkinen und der Unesco- und Unicef-Botschafterin Nana Mouskouri in Empfang nehmen.
Malmö und Darmstadt wurden in der Kategorie "Freiraumgestaltung und Spielflächen" ausgezeichnet.
Liverpool und München hatten die Jury in der Kategorie "Mobilität und Verkehrssicherheit" überzeugt.
Oberbürgermeister Wolfgang Schuster betonte, der
European Award of Excellence City for Children sei ein weiterer wichtiger Baustein für das Ziel des Netzwerks, Städte zu Orten zu machen, an denen sich Kinder und ihre Familien wohlfühlen. Mit ihm freute sich auch die Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung, Dr. Ingrid Hamm, die vor allem die exzellente Qualität der eingereichten Projekte lobte und alle Städte dazu aufrief "das nachzumachen, was die Preisträger hier präsentieren".
Das Netzwerk
Cities for Children und die Landeshauptstadt haben den Award gemeinsam mit dem Kongress der Gemeinden und Regionen Europas des Europarats (KGRE), dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas (CEMR) sowie der Robert Bosch Stiftung für europäische Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern ausgelobt. Zu gewinnen gab es keine hohen Preisgelder, sondern ideelle Werte in Form einer kunstvoll gestalteten Plastik aus Edelstahl. Sie zeigt Menschen verschiedener Altersgruppen, die sich an den Händen halten und so einen Kreis bilden. Gestiftet wurden die Preise von der Trumpf GmbH + Co.KG.
Weil der Jury die Auswahl bei insgesamt 68 eingereichten Projekten angesichts der Fülle guter Lösungen unglaublich schwer gefallen war, wurden neben den Hauptpreisträgern die Beiträge acht weiterer Städte gewürdigt. Zürich und Göteborg erhielten Nominierungsurkunden. Odense, Karlsruhe, das rumänische Satu Mare, Elblag in Polen, die griechische Stadt Peristeri und Salzgitter konnten Anerkennungsurkunden mit nach Hause nehmen.
Sabine Haas