Hoffmann, Sabine

geboren 1926 in Danzig

Sabine Hoffmann arbeitet als Malerin, Bildhauerin und Installations-Künstlerin. In Stuttgart ist sie mit einem Kunstwerk vertreten. Dank ihrer anspruchsvollen Arbeiten zählt sie zu den interessantesten Künstlerpersönlichkeiten der Region.

Zwei Steinplatten, auf jeder sind schemenhaft Personen zu erkennen.Vergrößern
Sabine Hoffmann: Euro Terra ©Lea Scheurer

Künstlerische Entwicklung

Sabine Hoffman beendete 1945 ihre Schulausbildung mit dem Notabitur. Danach siedelte sie mit ihrer Familie nach Westdeutschland über. Zwei Jahre später begann sie das Studium der Freien Graphik an der Kölner Werkschule bei Alfred Will (1906-1982).

Von 1951 bis 1952 wohnte sie in Paris. Nach ihrer Rückkehr aus Frankreich fand sie als Künstlerin keine Verdienstmöglichkeiten. Um sich ihren Lebensunterhalt zu sichern, begann sie im technischen Dienst einer Fluggesellschaft in Frankfurt am Main zu arbeiten.

Drei Jahre später zog sie nach Stuttgart. Trotz ihrer Bürotätigkeit nahm sie parallel ihre künstlerische Arbeit wieder auf. Von 1969 bis 1985 war sie als Dozentin an der Merz-Akademie in Stuttgart tätig.

Die Stuttgarter Künstlerin etablierte sich in der gegenwärtigen Kunstszene und erreichte mit ihrer Kunst überregionale Beachtung. In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen hat sie ihr Können unter Beweis gestellt. Sabine Hoffmann hat sich über Jahrzehnte hinweg durch ihre Kunst mit Umwelt und Gesellschaft auseinandergesetzt.

Die Künstlerin errichtete 2008 die Kunststiftung Sabine Hoffmann mit dem Zweck, alle drei Jahre einen Kunstpreis zu verleihen. Er geht an Künstlerinnen, die sich in ihrem Lebenswerk mit der condition humaine auseinandersetzen und bislang noch nicht gebührend gewürdigt wurden. Der Kunstpreis Sabine Hoffmann wurde im Herbst 2008 erstmals verliehen, ihn erhielt die Stuttgarter Künstlerin Ursula Laquay-Ihm.

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