Stuttgart

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Wichtige Handlungsfelder und Projekte

In Zukunft wird es nur eine Konstante geben: die der konstanten Veränderung. Bei der Gestaltung der vielfältigen Wandlungsprozesse kommt es vor allem darauf an, die Zusammenhänge zu erkennen: Der globale wirtschaftliche Wandel hat Auswirkungen auf Klima und Umwelt, aber auch auf die demografische Zusammensetzung unserer Städte. Der demografische Wandel wiederum beeinflusst das Werteverständnis und auch die Wirtschaftsstruktur. Entsprechend komplex müssen die Antworten sein, die auch auf kommunaler Ebene gefunden werden müssen, um die Wandlungsprozesse positiv zu gestalten. Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster begegnet diesen Herausforderungen unter anderem mit innovativen und miteinander vernetzten Projekten, Netzwerken und Bündnissen.

Bündnis für Integration

Stuttgart ist nach wie vor eine Einwanderungsstadt. Der Standort Stuttgart steht für attraktive Arbeitsplätze, für Offenheit und Toleranz, für Kultur und Bildung, für Naherholung. Damit übt Stuttgart eine große Anziehungskraft aus. Die Menschen, die nach Stuttgart kommen, wollen sich einbringen und mithelfen, den erreichten Wohlstand zu erhalten. Sie wollen daran partizipieren. Die kulturelle Vielfalt und das friedliche Zusammenleben von über 170 Nationen sind eine Bereicherung, die auch unserer wirtschaftlichen Entwicklung zugute kommt. Die Integration der Zuwanderer, die sich Stuttgart als neue Heimat ausgesucht haben, bleibt eine langfristige Aufgabe und eine der großen sozialen Herausforderungen.

Mehr Informationen zum Thema gibt es hier:

Migranten machen Schule, LehrerportraitVergrößernFoto:Christian HassFoto:Christian Hass

Demografischer Wandel

Wir werden weniger und wir werden immer älter. Stuttgart muss dem demografischen Wandel begegnen, um langfristig im internationalen Standortwettbewerb mithalten zu können. Im Februar 2007 hat Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster das stadtweite Projekt "Demografischer Wandel" mit den beiden Teilprojekten "Stuttgarter Generationenvertrag" und "Demografie in den Stadtbezirken" auf den Weg gebracht. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist, die Bürgerinnen und Bürger mit einzubeziehen. Denn die Politik kann die Herausforderungen des demografischen Wandels nicht alleine bewältigen. Bürgerschaftliches Engagement, beispielsweise in Zukunftskonferenzen, ist gefragt.

Mehr Informationen gibt es hier:
Broschüre zum Downloaden:

Der Stuttgarter Generationenvertrag - Ein Miteinander von Jung und Alt (PDF - 1.778 KB)

Alte Frau und junger Mann. Foto: ccVisionFoto: ccVision.de

Kinderfreundliches Stuttgart

Als großer Erfolg hat sich das Programm "Kinderfreundliches Stuttgart" erwiesen. Stuttgart ist für Kinder und für Familien mit Kindern attraktiver geworden. Die Zahl der Geburten hat wieder zugenommen und die Sensibilität für die Belange von Kindern und Familien mit Kindern ist gewachsen. Stuttgart ist ein Pionier in diesem Arbeitsfeld. Andere Kommunen haben sich inzwischen an diesem Programm ein Beispiel genommen. Der Stuttgarter Ansatz hat zur Gründung des Netzwerks "Cities for Children" geführt, dem sich viele Städte europa- und weltweit angeschlossen haben.

Mehr Informationen gibt es hier:
Broschüre zum Downloaden:

Zukunft Kinder- Programm für ein kinderfreundliches Stuttgart (PDF - 3.481 KB)

Kind mit Pusteblume auf einer WieseFoto: ccvision.de

Stuttgarter Bildungspartnerschaft

Das Wissen und das Können der Menschen sind die wichtigsten Ressourcen einer künftigen Wissensgesellschaft. Deshalb will die Landeshauptstadt mit dem ganzheitlichen Förderkonzept "Stuttgarter Bildungspartnerschaft" dazu beitragen, dass sich Erfindungsgeist und Ideenreichtum weiter entfalten können. Der Kern des Stuttgarter Bildungskonzepts ist es, Talente und Begabungen zu fördern. Dabei dürfen der soziale Status, die nationale Herkunft und die kulturelle Zugehörigkeit nicht über den Verlauf einer Bildungsbiografie entscheiden.

Mehr Informationen gibt es hier:
Broschüre zum Downloaden:

Die Stuttgarter Bildungspartnerschaft (PDF - 4.306 KB)

Junge vor TafelFoto: ccvision.de

Umwelt- und Klimaschutz

Im Jahr 1997, zu Beginn der Amtszeit von Oberbürgermeister Wolfgang Schuster, wurde das erste Klimaschutzkonzept "KLIKS" für Stuttgart beschlossen. KLIKS trägt dazu bei, Ressourcen zu schonen, Energie zu sparen und Emissionen zu vermeiden. Mit der Metropolregion hat Stuttgart ein Umweltprogramm verabschiedet, das neben Stadtentwicklung und Verkehrsfragen vor allem das ressourcen- und energiesparende Bauen zum Ziel hat. Die Entwicklung von Triple-Zero-Gebäuden soll gefördert werden: Diese Gebäude kommen ohne fossile Energieträger aus, sie geben keine schädlichen Emissionen ab und die Baumaterialen sind wieder verwendbar.

Mehr Informationen gibt es hier:
Broschüre zum Downloaden:

Für unsere Umwelt - Klima schützen, Ressourcen schonen, Energie sparen (PDF - 2.685 KB)

Triple-ZeroVergrößernTriple-Zero Gebäude. Foto: Roland HalbeTriple-Zero Gebäude. Foto: Roland Halbe

Mobilität

Städte sind der Motor für wirtschaftliche und soziale Entwicklungen. Sie sind zugleich die Orte, die im besonderen Maße von den ökologischen und sozialen Veränderungsprozessen betroffen sind. Die weltweit steigenden Anforderungen an die Mobilität und damit verbunden das Problem wachsenden Ressourcenverbrauchs und zunehmender Schadstoffemissionen sind eine der Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Im globalen Netzwerk Cities for Mobility soll nach neuen Wegen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität gesucht werden. Unter der Koordination der Landeshauptstadt Stuttgart fördert das Netzwerk die transnationale Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltungen, Verkehrsbetrieben, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft um den Aufbau nachhaltiger, effizienter und zukunftsfähiger Verkehrssysteme in den Mitgliedstädten voranzutreiben.

Mehr Informationen gibt es hier:

Ampel an der Hauptstätter StraßeFoto: Stadt Stuttgart

Stuttgart 21

Stuttgart benötigt bessere regionale Zugverbindungen und die Anbindung an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz. Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm sind deshalb ein zentrales Verkehrsprojekt. Darüber hinaus ist Stuttgart 21 ein großes Umweltprojekt: Durch die frei werdenden Gleisflächen kann Stuttgart mitten im Zentrum wachsen und muss nicht, wie viele andere Städte und Gemeinden, auf die grüne Wiese ausweichen. Rund 100 Hektar Fläche stehen für die städtebauliche Entwicklung der Innenstadt zur Verfügung. Auf diese Weise kann auch der Schlossgarten um 20 Hektar erweitert und damit das Innenstadtklima erheblich verbessert werden.

Mehr Informationen gibt es hier:

Stuttgart 21 - Animation DurchgangsbahnhofAnimation: DB AG

Wirtschaftsförderung Stuttgart

Stuttgart ist das Zentrum einer der wirtschaftsstärksten Metropolregionen und innovativsten High-Tech Standorte in Europa. Aktuelle Umfragen bescheinigen der Region beste Zukunftsperspektiven. Die Stadt verfügt über einige herausragende Technologiecluster wie zum Beispiel Mobilität, Luft- und Raumfahrt, Umwelt- und Ingenieurdienstleistungen. Die Region Stuttgart gehört zu den führenden IT- und Kommunikationsstandorten in Deutschland. Und nach Frankfurt ist Stuttgart mittlerweile der bedeutendste Finanzplatz der Bundesrepublik. Stuttgart nutzt mit vielen Maßnahmen und Initiativen die Chancen und Potenziale, die die Stadt als Wirtschaftsstandort hat, um Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern.

Mehr Informationen gibt es hier:


Messe StuttgartLuftbild: Messe Stuttgart

Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft

Stuttgart ist heute eine der sichersten Metropolen in Europa mit einer anerkannt niedrigen Kriminalitätsrate und einem hohen Sicherheitsgefühlt der Einwohner. Das war nicht immer so, denn wie in den meisten Großstädten in Deutschland gab es auch in Stuttgart in der 90er-Jahren eine relativ hohe Kriminalitätsbelastung. Stuttgart schlug einen neuen Weg ein und gründete eine Gemeinschaftsinitiative von Bürgerschaft, Rathaus und Polizei: Die Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft. Ein zentrales Thema dabei ist die Kriminalprävention. Die kriminalpräventive Arbeit erfolgt in den zentralen Stabsstellen im Bürgermeisteramt und im Polizeipräsidium sowie dezentral in den Stadtbezirken.

Mehr Informationen gibt es hier:
Broschüre zum Downloaden:

Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft 2009 (PDF - 1.560 KB)

Polizei mit Kindern. Foto: Polizeipräsidium StuttgartFoto: Polizeipräsidium Stuttgart

Internationales Stuttgart

Stuttgart gewinnt in Europa immer mehr an Bedeutung: Mit seiner global orientierten Forschungs- und Wirtschaftsstruktur, der Internationalität seiner Bevölkerung sowie einer Vielzahl konsularischer Vertretungen hat Stuttgart beste Voraussetzungen, in der Spitzengruppe der europäischen Großstadtregionen eine entscheidende Rolle zu spielen. Einflüsse internationaler Zusammenarbeit und die Aktivitäten der Europäischen Union wirken sich gerade auf kommunaler Ebene in vielfacher Weise aus. Stuttgart versteht sich hier nicht nur als Adressat europäischer Gesetzgebung, sondern als aktiver Partner bei der Gestaltung eines neuen Europas.

Mehr Informationen gibt es hier:

Karte EuropaVergrößern

Aktiv in Netzwerken und Gremien

Stuttgart möchte von Erfolgsprojekten anderer Städte lernen und gemeinsam mit ihnen im nationalen, europäischen und weltweiten Kontext zukunftsweisende Strategien erarbeiten. Die Stadt engagiert sich daher in vielen nationalen und internationalen Netzwerken.

Eine Übersicht über die Netzwerke und Gremien gibt es hier:
 

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