Qualitätsentwicklungsfonds: Bewerbung für Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real- und Förderschulen

Schulentwicklungsprozesse: Bewerben Sie sich

Mit den bereitgestellten Mitteln soll den Schulen und ihren Partnern die Möglichkeit eröffnet werden, ein Gesamtkonzept für ihre Schule (weiter) zu entwickeln, ein innovatives Schulcurriculum zu gestalten und so bereits sichtbaren Entwicklungsbedarf anzugehen.

Stuttgarter Grundschulen, Haupt-/Werkrealschulen sowie Realschulen, die ihren Gestaltungsspielraum intensiv nutzen wollen und die konkrete Ideen und Vorstellungen haben, wie sie sich langfristig weiterentwickeln wollen, können auf diesem Weg finanzielle Unterstützung erhalten - insbesondere auch für die Begleitung solcher Prozesse.

Bewerben können sich Grundschulen, Haupt-/Werkrealschulen, Realschulen sowie Förderschulen und ihre Kooperationspartner aus Jugendhilfe, Sport und Kultur bei der Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft der Stadt.

Informationen zur Antragsstellung und zum gesamten Verfahren erhalten Schulen und Kooperationspartner bei der Abteilung (siehe Adressen rechts). Dort können auch die Unterlagen angefordert werden. Außerdem können Sie Anträge und Merkblätter im Folgenden auch herunterladen:


Interessierte Kooperationspartner sollten gemeinsam mit einer Grundschule bereits im Vorfeld einer Antragsstellung mit der Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft für eine Beratung Kontakt aufnehmen. Um Projekte gezielt unterstützen zu können, benötigt die Stadt zudem eine erste Ideenskizze von den Bewerbern.

Schüler meldet sich (Großansicht)
Foto: ccvision.de

Ganzjährig möglich: Ad-hoc-Anträge

Seit Mai 2009 werden unter dem Dach des Qualitätsentwicklungsfonds Grundschulen, Haupt-/Werkrealschulen und Realschulen mit ihren Kooperationspartnern bei Ad-hoc-Projekten unterstützt.

Mit dieser Möglichkeit können auch kleinere und kurzfristigere Vorhaben mit einem Volumen bis zu 2500 Euro für die Dauer eines Jahres gefördert werden. Eine Antragsstellung ist für die Schulen lohnend, die sich zunächst mit einem kleineren Vorhaben im Rahmen ihrer Schulentwicklung auf den Weg machen wollen.

Ausführliche Infos finden Sie hier:

Qualitätsentwicklung an Schulen

Der Anspruch an schulische Qualitätsentwicklung geht einher mit gesellschaftlichen Veränderungen, die Schulen vor neue Aufgaben stellen. An jeder einzelnen Schule bündeln sich Herausforderungen und Risikolagen in der Realisierung von Chancengleichheit und Partizipation und im Erfahren von Integration. Zugleich treten die Zusammenhänge zwischen Sozialem, Kulturellem und Schulerfolg sowie zwischen Leistung und Motivation deutlicher hervor.

Ausgelöst durch die gesellschaftlichen Veränderungen hat der Bildungsplan 2004 einen Paradigmenwechsel angestoßen, der die Schulen und ihre Kooperationspartner herausfordert und vor hohe Anforderungen stellt. Neben der Wissensvermittlung gilt es, die individuellen, sozialen und schöpferischen Fähigkeiten der Kinder auszubilden. Im Fokus steht, Kinder und Jugendliche für Leistung und Kreativität zu begeistern, ihre Lernfreude und ihren Lebensmut zu stärken und sie zu Fairness und Verantwortung zu erziehen. Dies alles erfordert eine Konzentration auf die individuelle Bildung und Entwicklung des Einzelnen.

Hierfür werden geeignete Unterrichtsformen und Methoden wie zum Beispiel die Arbeit in Ateliers, Projektunterricht, Kooperatives Lernen eingesetzt. In enger Kooperation mit ihren Partnern gestaltet jede Schule vor diesem Hintergrund ein auf die Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien abgestimmtes Schulprofil. Darin inbegegriffen sind ein gutes Schulklima, eine alltagsprägende Schulkultur sowie das Gefühl gegenseitigen Vertrauens und der Zugehörigkeit.

Viele Stuttgarter Schulen haben mit viel Innovationskraft und in enger Abstimmung mit ihren Kooperationspartnern hier bereits weit reichende Entwicklungsschritte vollzogen. Andere stehen noch eher am Anfang.

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