Obertürkheim - Demografischer Wandel

Ausgangslage in Obertürkheim
In Obertürkheim werden die bereits vorhandenen Strukturen genutzt, um das Thema demografischer Wandel zu entwickeln. Der Stadtbezirk hat sich, auch dank eines einmütigen Votums des Bezirksbeirats, dazu entschlossen, sich den Anforderungen des demografischen Wandels mithilfe von "Demografie-Lotsen/Lotsinnen" zu stellen.

Demografieziele und Strategie

Ziele des Bezirkes sind seine Zukunftsfähigkeit zu sichern. Dabei können Synergieeffekte genutzt werden, die durch die Vernetzung der örtlichen Vereine und Arbeitskreise hergestellt werden.

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Aktuelles und Projekte

Im Stadtbezirk besteht nach wie vor ein großer Bedarf an Kita- und Hortplätzen. Durch den 2009 in Obertürkheim fertig gestellten neuen katholischen Kindergarten Franz von Assisi wurde ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Situation insbesondere im Bereich der Null- bis Dreijährigen geleistet. Außerdem wird demnächst die erweiterte und sanierte Kindertagesstätte Luise-Benger-Straße in Uhlbach in Betrieb gehen. Erfreulicherweise soll die Interimsunterkunft in der Trollingerstraße nach Abschluss dieser Maßnahme dauerhaft weiterbetrieben werden. Hierzu ist allerdings ein entsprechender Umbau erforderlich. Die Schaffung einer zusätzlichen Gruppe in der Kindertagesstätte im Vereinsheim des CVJM in der Augsburger Straße 695 wurde zwischenzeitlich realisiert. Im 2009 eingeweihten Neubau des evangelischen Gemeindehauses in Uhlbach fühlen sich Jung und Alt gut aufgehoben. Ein weiteres wichtiges Thema ist auch, Menschen mit Migrationshintergrund besser einzubinden.

Vergangene Projekte

Den sich möglicherweise aus dem demografischen Wandel ergebenden Problemen und Herausforderungen wollte man ursprünglich mit Hilfe von "Bürgermentoren" begegnen. Das sind engagierte Bürgerinnen und Bürger, die über eigene Interessen hinaus die Anliegen von Vereinen, Organisationen, Initiativen usw. zum Gemeinwohl aller in ihrem Stadtbezirk vernetzen. Im Jahr 2009 haben sich der Bezirksvorsteher und ein Ehrenamtlicher beim Paritätischen Bildungswerk zu sogenannten Bürgermentoren-Trainern ausbilden lassen. Im April 2010 fand  eine Info-Veranstaltung  für an einer Ausbildung zum "Bürgermentor" Interessierte statt. Leider kam die für die Durchführung eines entsprechenden Kurses erforderliche Personenanzahl, trotz intensiver Werbung, nicht zustande. Möglicherweise ist dies ein Indiz dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des in Sachen Vernetzung schon bisher recht gut aufgestellten Stadtbezirks keinen großen Bedarf erkannten, auf dem Gebiet demografischer Wandel zusätzlich aktiv zu werden. Ob erneut für das Projekt geworben wird, ist derzeit offen, zumal sich der Stadtbezirk wie oben geschildert für die Variante "Demografie-Lotse/Lotsin" entschieden hat.

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