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Bad Cannstatt - Demografischer Wandel

In Bad Cannstatt fand im Dezember 2008 eine Zukunftskonferenz zum Thema "Integration vor Ort - Positionen und Handlungsempfehlungen" statt.

Vorbemerkung

Die Zukunftskonferenzen bilden eine dauerhafte Struktur, in denen je nach Bedarf Themen gebündelt und abgearbeitet werden können. Aufgrund der Größe Bad Cannstatts besteht eine Vielfalt an Initiativen und Vereinen, deren Ziele überwiegend Einzelziele sind. Die Zukunftskonferenzen bilden hier die Möglichkeit, die verschiedenen lokalen Akteure unter Moderation des Bezirksvorstehers an einen Tisch zu bringen.

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Ziel

Ziel der Konferenzen ist es, Handlungsempfehlungen für die Politik zu geben.

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Integration

Die Integration der Bürger und Bürgerinnen ist ein wichtiges Thema im Stadtbezirk. Daher fand auch die erste Zukunftskonferenz des Bezirkes zu diesem Thema statt.

Ziel der Konferenz war Handlungsempfehlungen für die Politik zu formulieren ("Was ist zu tun, dass eine gelingende Integration möglich ist?").

Gari Pavkovic, Leiter der Abteilung für Integrationspolitik, Kerim Arpad, Leiter des Deutsch-Türkischen Forums, und Bezirksvorsteher Thomas Jakob berichteten über die aktuelle Situation und zeigten Lösungsmöglichkeiten auf. Auch die Bürger konnten ihre Anliegen vorbringen. Am Ende erarbeiteten alle zusammen folgende Handlungsempfehlungen:
  • Es muss in Bildung investiert werden! Um mehr Migranten die Hochschulreife zu ermöglichen brauchen wir Sprachförderung und Ganztagesschulen
  • Der Dialog und der Austausch zwischen Schulen und Einrichtungen muss verbessert werden.
  • Der Anteil qualifizierter Beschäftigter unter Migranten muss erhöht werden
  • Anlässe für Begegnungen schaffen um somit Vorurteile abzubauen, z.B. Kooperation der Vereine, Mehrgenerationenhäuser

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Integration und Islam

Das Bezirksamt hat an der Zielkonferenz zur Gründung eines Arbeitskreises "Integration und Islam" unter Leitung der Abteilung Integrationspolitik teilgenommen. Der gesamtstädtische Arbeitskreis soll gemeinsam mit islamischen Gemeinden folgende Themen behandeln:
  • Bildungsförderung in den islamischen Gemeinden in Zusammenarbeit mit städtischen Stellen
  • bessere Einbindung der islamischen Gemeinden in Stadtteilaktivitäten
  • Integration durch Sport
  • Jugendschutz
  • bedarfsgerechte Angebote für ältere Muslime
  • Schulung von Imamen und anderen Geistlichen und Hospitation in städtischen Einrichtungen
  • abgestimmte Verfahrenswege bei Bauanträgen der Gemeinden mit dem Baurechtsamt, dem Stadtplanungsamt, Bezirksvorstehern bzw. deren Beauftragten und der Abteilung Integrationspolitik,
  • Beratung von geplanten Kooperationsprojekten.

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Sportentwicklungsplan

Die Sportenwicklungsplanung beinhaltet für den Stadtbezirk folgende Themen, die gemeinsam mit dem Bezirksamt eingebracht wurden:
  • Bewegungsförderung bei Kindern und Älteren
  • Angebote für Ganztagesschulen
  • Optimierung der Sportstättenbelegung und Sportflächennutzung
Es entstanden Kooperationen zwischen Vereinen, Kitas und Schulen, z.B. im Februar 2010 eine Sportprojektwoche an der Altenburgschule.

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Soziale Stadt Hallschlag

Ziele:
  • vorhandene Spielflächen erneuern und das Angebot insgesamt erweitern
  • Treffpunkte und Angebote zur Freizeitgestaltung für Jugendliche  schaffen
  • den Wohnungsbestand modernisieren und an die Bedürfnisse älterer Menschen anpassen, aber auch für die junge Generation und Familien attraktiv gestalten
  • die Aufenthaltsqualität des Wohnumfeldes verbessern
  • Bildung, soziales und kulturelles Leben und die wirtschaftliche Basis des Stadtteils stärken 
  • bürgerschaftliches Engagement unterstützen und fördern.
Die genannten Ziele werden in einzelnen Projektgruppen vorangetrieben und unterstützt.

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Bundesprogramm "Vielfalt tut gut"

Von 2007 bis Ende 2010 lief das  Bundesprogramm "Vielfalt tut gut" Jugend lokal aktiv für Vielfalt, Toleranz und Demokratie (JULA).
  • Leitziel 1: Vielfalt und Toleranz
  • Leitziel 2: aktive Demokratie
  • Leitziel 3: Bildung
Ziel des dreijährigen Bundesprogramms war es Demokratie und Toleranz zu stärken und kulturelle Vielfalt zu unterstützen. 
Mehr Informationen zu diesem Programm unter:

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Bildung und Ausbildung

Zur Förderung junger Menschen gibt es regelmäßig eine Ausbildungsmesse für Haupt- und Realschulabgänger. Diese können sich mit örtlichen Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben im Stadtbezirk austauschen und somit einen ersten Kontakt zu potenziellen Ausbildungsbetrieben herstellen.


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Demografischer Wandel - Projekte und Maßnahmen

Kino-Café

Die älter werdende Bevölkerung wird unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen stellen. Als eine erste Maßnahme bietet das Bezirksamt in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Anna-Haag-Haus mit dem "Kino Café" jeden Monat eine Begegnungsmöglichkeit für ältere Menschen und deren Enkel. Diese Veranstaltungsreihe findet großen Anklang. Die Besucher des "Kino-Café" werden von jugendlichen Teilnehmern der Fördergruppe des Anna-Haag-Hauses bedient. So wird das "Kino-Café" zu einer Begegnungsmöglichkeit für Senioren, Kinder und Jugendliche.

Leben im Alter

Als weitere Maßnahme findet alle zwei Jahre ein Markt der Möglichkeiten statt. Dieser soll den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, Informationen rund um das Thema "Leben im Alter" zu sammeln und mit Vertretern einzelner Einrichtungen ins Gespräch zu kommen.
Ein runder Tisch "Leben im Alter" mit allen Trägern und Institutionen der Altenhilfe findet zweimal jährlich statt. Ein Kulturkreis bietet außerdem an vielen Sonntagen im Jahr Konzerte "Cultur um Vier" im Saal des Verwaltungsgebäudes des Bezirksamts an.

Die Broschüre "Leben im Alter in Bad Cannstatt" finden Sie oben rechts unter "Publikationen".

Informationen über das "Leben im Alter", Hilfe und Unterstützung bietet der
Ansprechpartner dort sind Frau Raß (Tel.: 0711/216-4609), Frau Krull (Tel.: 0711/216-2548) und Frau Sailer (Tel.: 0711/216-4659).

Generationenvertrag

Die zwölf Ziele des Generationenvertrags sollen dazu beisteuern die vielfältigen Veränderungen gemeinsam aktiv zu gestalten und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt zu verbessern. Mehr Informationen zum Generationenvertrag unter:

Demografie-Lotsen

Die Aufgabe der Demografie Lotsen ist es, eigene Projekte zu verwirklichen und in Abstimmung mit dem Bezirksvorsteher das Ehrenamt in den Bezirken zu fördern. Demografie-Lotsen Bad Cannstatt:
Frau Wagner und Frau Müller (Do. von 9.00 Uhr-13.00 Uhr unter Tel.: 0711/216-5658 erreichbar)


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Chancen

2010 wurde in Bad Cannstatt das neue Jugendbegegnungshaus "CANN" eröffnet. In dem Gebäudekomplex findet die Integration des "Hauses für der Familie" in den Stadtbezirk statt. Sowohl die Familienbildungsarbeit sowie ein Stadtteilzentrum mit Cafe und Kinderbetreuung sind im "CANN" integriert.
Mehr Informationen unter Die Soziale Stadt Hallschlag usw. unterstützen die bisherigen im Stadtbezirk gelaufenen/laufenden Maßnahmen und Aktivitäten.

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Risiken

Entsprechende Vernetzungen müssen weiter gepflegt und ausgebaut werden. Ohne finanzielle Unterstützung können Projekte, Maßnahmen und Aktivitäten nicht gefördert werden.

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Das ist geplant:

  • Neuer "Markt der Möglichkeiten"
  • Kunstausstellungen im Interimsrathaus
  • Barrierefreie Wegweisungen: Vom Parkhaus Mühlgrün zum Parkplatz  vom  Neckarpark in die Altstadt
  • Weitere Kino Café - Vorstellungen
  • Demografie-Lotsen und BAF (Büro für alle Fälle)
22. März 2011

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More information

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Bezirksvorsteher Thomas Jakob, Telefon (0711) 216-8548, gerne zur Verfügung.

Zahlen und Fakten zur Einwohnerstruktur und zum demografischen Wandel im Stadtbezirk Bad Cannstatt finden Sie oben rechts unter "Publikationen".

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