Informationen zur Grippe A/H1N1 ("Schweinegrippe")

Im April 2009 traten in Deutschland die ersten Fälle der Neuen Influenza A/H1N1, der sogenannten Schweinegrippe, auf.

Verursacht wird die Neue Influenza durch das neue Virus A/H1N1. Eine Impfung gegen die saisonale Grippe bietet deshalb keinen Schutz gegen die Neue Influenza.

Wie macht sich die Neue Influenza bemerkbar?

Die Beschwerden der Neuen Influenza ähneln den Symptomen der saisonalen Grippe: Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit. Manche Betroffene berichten auch über Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Wer krank ist und entsprechende Beschwerden hat, sollte sich an seinen Hausarzt wenden. Dieser entscheidet, ob Laboruntersuchungen und eine medikamentöse Behandlung notwendig sind. Die Ständige Impfkommission, die beim Robert Koch-Institut angesiedelt ist, rät allen, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, insbesondere wenn man zu einer der genannten Risikogruppen gehört, die durch eine Erkrankung besonders gefährdet wären.

Personen ab einem Alter von sechs Monaten, die eine chronische Erkrankung haben, sind durch die Neue Influenza besonders gefährdet.

Alle, die beabsichtigen, sich impfen zu lassen, sollten zu ihrem Hausarzt gehen. Impfungen für Schwangere werden in der Regel vom betreuenden Gynäkologen durchgeführt.

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