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Städtepartnerschaftstreffen zum Thema "Sicherheit und Prävention"
Fachleute aus allen zehn Partnerstädten Stuttgarts sind vom 25. bis 29. November zu Gast beim achten Stuttgarter Städtepartnerschaftstreffen, das sich dieses Jahr dem Thema "Sicherheit und Prävention in Stuttgart und seinen Partnerstädten" widmet. Das Treffen dient dem Austausch auf der Fachebene sowie als Plattform für eine wachsende städtepartnerschaftliche Vernetzung. Seit 2002 wird es jährlich zu wechselnden Themen veranstaltet.
Die Fachexperten für "Sicherheit und Prävention" sowie weitere, für internationale Beziehungen verantwortliche Tagungsteilnehmer, treffen am Mittwoch, 25. November, in Stuttgart ein und werden von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster begrüsst.
Am Donnerstag, 26. November werden im Rahmen einer ganztägigen Konferenz in der Jugendherberge Stuttgart verschiedene Projekte, wie zum Beipiel die Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft, vorgestellt. Anschließend präsentieren die Partnerstädte eigene Projekte und Aktionenaus den Bereichen Sicherheit und Prävention.
An den folgenden beiden Tagen stehen Besuche verschiedener Projekte der Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft auf dem Programm. Unter anderem schauen sich die Tagungsteilnehmer die Integrierte Verkehrsleitzentrale, das Führungs- und Lagezentrum der Polizei und die Ditib-Moschee in Feuerbach an. In Feuerbach wird das Projekt "Zusammenarbeit Polizei und Moscheevereine" vorgestellt.
Beim diesjährigen Partnerschaftstreffen geht es vor allem darum, wie durch präventive Maßnahmen sowie gemeinsame Anstrengungen von Bürgerschaft, Stadtverwaltung und Polizei eine niedrige Kriminalitätsrate und ein hohes Sicherheitsgefühl der Bürger erreicht werden können.
Stuttgart ist Mitglied im Europäischen Forum für urbane Sicherheit (EFUS). Dieser Verein mit mehr als 300 Mitgliedsstädten hat sich die enge Zusammenarbeit in der Kriminalprävention zum Ziel gesetzt. In internationaler Netzwerkarbeit im Sicherheitsbereich ist Stuttgart also bereits erfahren. Beim Treffen mit den Partnerstädten gilt es nun, den Austausch auch mit diesen Kommunen zu vertiefen um sich künftig gegenseitig wirkungsvoll unterstützen zu können.
Die Vor-Ort-Besuche bei verschiedenen Projekten der Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft sollen den Gästen zeigen, dass Sicherheit nicht alleine Sache der Polizei ist, sondern alle angeht. So schaffen zum Beispiel eine gute Sozialpolitik sowie ein umfassendes Integrationskonzept und der Austausch der Kulturen die Grundlagen für ein freundliches und friedliches Miteinander.
Zugleich bietet das Treffen wie jedes Jahr engagierten Institutionen und Einrichtungen im Rahmen der Stuttgarter Städtepartnerschaften die Möglichkeit, direkt mit den Vertreterinnen und Vertretern aus den Partnerstädten Kontakt aufzunehmen und bestehende oder auch neue Projekte voranzutreiben bzw. auf den Weg zu bringen.